Altleiningen Ehrungen für treue Mitglieder von TuS Altleiningen

Beim Ehrungsabend des TuS Altleiningen: Stellvertretender Vorsitzender Frank Wilhelm, die Geehrten Notburga Frank, Daniela Rahms
Beim Ehrungsabend des TuS Altleiningen: Stellvertretender Vorsitzender Frank Wilhelm, die Geehrten Notburga Frank, Daniela Rahmseger , Wilfried Broschart, Steffi Hackl, Hans-Jürgen Kärcher, Harald Grimm, Friedel Taschenbrecker, Gerhard Dinges, Rainer Pfeiffer und Helmut Rüttger sowie Vorsitzender Marco Faedda.

Während Ehrungen für langjährige Vereinsangehörige oft schnell bei einer Generalversammlung mit der Übergabe einer Urkunde „erledigt“ werden, veranstaltete der TuS 1889 Altleiningen am Freitag vergangener Woche für seine treuen Mitglieder einen eigenen Jubilarabend im Clubheim am Sportpark Leiningerland. Diesmal waren 18 Männer und acht Frauen zu würdigen.

In seiner Begrüßung betonte der Vorsitzende des TuS Altleiningen, Marco Faedda: „Mitglieder sind das Herzstück eines Vereins, ob passiv oder aktiv, sie halten ihn am Leben.“ Leider werde es immer schwieriger, Menschen für ein Ehrenamt zu begeistern. Deshalb bedankte er sich explizit für die Treue und das Engagement der 26 Jubilare, von denen die Hälfte eigentlich schon 2020 zu ehren gewesen wäre. Doch vergangenes Jahr musste die Veranstaltung, die traditionell im November über die Bühne geht, pandemiebedingt ausfallen.

Ein „absolutes Highlight“ nannte Faedda die Würdigung von sechs Männern für jeweils sechs Jahrzehnte Vereinszugehörigkeit. „Als ihr 1961 eingetreten seid, war Konrad Adenauer noch Bundeskanzler“, machte der Vorsitzende deutlich, wie lange das her ist. Umgerechnet auf die heutige Währung habe der durchschnittliche Monatslohn bei 230 Euro gelegen. „Der Liter Heizöl kostete 24 Pfennig und für das Auto gab es das erste Vierganggetriebe“, so Faedda.

Ehrung auch für die „gute Seele“

Damals fand Wilfried Broschart den Weg zum TuS. „Ich konnte nur bis zur A-Jugend kicken, dann hat es der Beruf nicht mehr zugelassen“, erinnerte sich der Jubilar, der den Spitznamen „Billi“ trug und vom stellvertretenden Vorsitzenden Frank Wilhelm als „gute Seele“ bezeichnet wurde. Gerhard Dinges, gerufen „Ding-Ding“, betitelte Wilhelm als „bekanntesten Platzkassierer der Landesliga Ost“. Ein Kassenhäuschen, wie es das jetzt gibt, habe er nie gehabt.

Zu Harald Grimm fiel Wilhelm ein, dass dieser immer sein Schnupftabakdöschen dabei hatte und mit 720 Partien die meisten Spiele in der AH absolvierte. Der Mannschaft gehörte Grimm von 1974 bis 2008 an. Hans-Jürgen Kärcher, der „Häschen“ hieß und 21 Jahre in der AH war, ist in der von Rudolf Feierabend erstellten Statistik als Torschützenkönig aufgeführt. Rainer Pfeiffer zeichnet laut Wilhelm ein enormer Sachverstand zum Thema Fußball aus. Zudem sei er „immer da, wenn Not am Mann ist“. Der sechste im Bunde, Helmut Guth, konnte nicht zum Ehrungsabend kommen. Musikalisch begleitet wurde die Veranstaltung von Ronja Bernd am Klavier.

EHRUNGEN

60 Jahre: Wilfried Broschart, Gerhard Dinges, Harald Grimm, Helmut Guth, Hans-Jürgen Kärcher und Rainer Pfeiffer; 50 Jahre: Steffi Hackl, Hartmut König, Uwe Philippi und Friedel Taschenbrecker; 40 Jahre: Notburga Frank, Frank, Heidi und Herbert Grimm, Daniela Rahmseger, Helmut Rüttger, Andreas Taschenbrecker und Sabine Walther; 25 Jahre: Hans Bertleff, Tim Faedda, Kurt Faßbender, Christoph Greif, Ingeborg Grimm, Birgit Guth, Rudolf Müller und Florian Noll.

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