Grünstadt Aktuell Notiert: Kooperation: Gutachten weitgehend fertiggestellt

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Auch wenn die Stadt Grünstadt bei den Gesprächen über einen Zusammenschluss von Kommunen im Leiningerland nur Zuschauer ist, bleibt sie in Kontakt, vor allem mit der Verbandsgemeinde Grünstadt-Land. Die VG Grünstadt-Land und die Stadt haben im Jahr 2014 bei der Kommunalberatung Rheinland-Pfalz ein Gutachten zur interkommunalen Zusammenarbeit in Auftrag gegeben. Wie die Bürgermeister Reinhold Niederhöfer (VG) und Klaus Wagner (Stadt) informierten, ist die Expertise weitestgehend fertiggestellt. Die Ergebnisse sollen zuerst in internen Gremien, eventuell gemeinsam, vorgestellt werden, ehe die Öffentlichkeit informiert wird: möglicherweise erst nach der Sommerpause in einer gemeinsamen Sitzung beider Räte. Wagner erwartet von dem Gutachten konkrete Handlungsvorschläge für eine Zusammenarbeit von Stadt und VG, auch in Bezug auf Einsparungen im Personalbereich. Niederhöfer erwartet von dem Gutachten richtungsweisende Erkenntnisse, die auch den beiden Verbandsgemeinden bei ihren Fusionsgesprächen dienlich sind. Wie berichtet, will das Land einen Zusammenschluss von Grünstadt-Land und Hettenleidelheim per Gesetz zum 30. Juni 2019 zum Herbst dieses Jahres auf den Weg bringen. Eine freiwillige Fusion ist aber nach wie vor möglich. Weil Zeitdruck besteht, wollen die Vertreter beider Verbandsgemeinden die Grundlagen für ein Zusammengehen erarbeiten. Die Stadt ist dabei im Moment außen vor. Dass sie sich zu einem späteren Zeitpunkt der neuen „Verbandsgemeinde Leiningerland“ anschließt, in welcher Form auch immer, ist eine von allen Seiten akzeptierte Option. (ks) Am Dienstag gegen 23 Uhr kam es im Untergeschoss eines Einfamilienhauses in der Kirchheimer Hollergasse zum Ausbruch eines Schwelbrandes. Die Geschädigten, die zum Zeitpunkt des Brandausbruches schliefen, wurden durch einen lauten Knall geweckt und stellten ein bereits vollkommen verrauchtes Treppenhaus fest. Sie konnten durch die eintreffende Feuerwehr in Sicherheit gebracht werden, wurden jedoch vorsorglich wegen des Verdachtes auf Rauchgasvergiftung in ein Krankenhaus gebracht. Der entstandene Schaden wird vorläufig auf rund 50.000 Euro geschätzt. Die Brandursache ist noch unklar. Im Einsatz war die Feuerwehr Kirchheim-Kleinkarlbach mit 22 Kräften und vier Fahrzeugen. (red)

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