Frankenthal Worms: Festival für alte Musik ohne BASF-Sponsoring verkleinert

Höhepunkt des Fetivals Wunderhoeren dürfte der Auftritt der drei Tenöre vom Ensemble Conductus werden mit (von links): Roger Cov
Höhepunkt des Fetivals Wunderhoeren dürfte der Auftritt der drei Tenöre vom Ensemble Conductus werden mit (von links): Roger Covey-Crump, John Potter und Christopher O’Gorman.

Ohne die BASF als Sponsor fällt das Wormser Festival Wunderhoeren für Alte Musik in diesem Jahr sehr viel kleiner aus als zuletzt. „Der Programmumfang musste reduziert und mehr in Kooperationen umgesetzt werden“, bestätigt der Wormser Kulturkoordinator Volker Gallé auf Anfrage. 25.000 Euro umfasst das Budget nur noch. Im Vergleich: 2015 waren es noch 180.000 Euro, von denen 60.000 Euro die Stadt Worms getragen hat. Zum achten Mal findet das Festival Wunderhoeren seit 2011 statt. Es bietet Alte Musik und Literatur von der Antike bis zur Renaissance an historischen Orten. Wie Karin Heyl von der BASF auf Anfrage erklärt, sei das Sponsoring nach sechs Jahren beendet worden, da das Unternehmen keine Dauerförderung betreibe und jetzt andere zum Zuge kommen sollten. Festivalhöhepunkt dürfte in diesem Jahr der Auftritt des britischen Ensembles Conductus am 2. September um 17 Uhr in der Wormser Magnuskirche werden. Zwei der drei Tenöre waren früher Mitglied des Hilliard Ensembles: John Potter und Roger Covey-Crump. Christopher O’Gorman trat schon mit den Gothic Voices auf. Das Konzert ist Teil der Kultursommerreihe „Via mediaeval“. Auf dem Programm steht Musik des 12. Jahrhunderts. Weitere Termine, Informationen und Kartenvorverkauf im Netz unter www.wunderhoeren.de.

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