Bobenheim-Roxheim Wasservögel dürfen nicht gefüttert werden
Auch wenn es gegen Unverbesserliche vermutlich wenig nützt, so will die Gemeinde doch irgendetwas dagegen tun, dass auf ihrem Terrain Wasservögel gefüttert werden. Mit Schildern soll am Altrhein darauf hingewiesen werden, denn dort, Nähe Kriegerdenkmal und Steg, habe sich wegen der Essensreste eine Rattenplage entwickelt, hieß es im Umwelt- und Landwirtschaftsausschuss am Donnerstag. Die Schilder sollen zum einen eindeutig das Verbot signalisieren und andererseits erläutern, warum Enten, Gänse und andere Wildvögel kein Brot fressen sollten. Der Umweltverband Nabu hat dazu drei einleuchtende Gründe formuliert: Brot macht die Tiere faul und krank – und heimatlos, weil die Gewässerqualität sinkt und damit Lebensraum verloren geht. Ausschussmitglied Klaus Graber (CDU) berichtete von großen Mengen schimmeligen Brots, das von manchen Menschen einfach in den Altrhein gekippt werde.