Frankenthal
Warum in der Jahnstraße in Flomersheim die Gehwege bleiben wie sie sind
Erschwerend hinzu kommen die durchgängig nicht abgesenkten Bordsteine und ein starkes Schräggefälle. Um das recht enge Verbindungssträßchen zwischen der Freinsheimer Straße und dem Bahnübergang für Fußgänger sicherer zu machen, hat Philipp von Villiez (SPD) in der jüngsten Sitzung des Ortsbeirats eine Ausweisung als Spielstraße aufs Tapet gebracht. Gemeint war wohl ein verkehrsberuhigter Bereich, da eine Spielstraße mit einer Sperrung für den Fahrzeugverkehr einherginge.
Die Verwaltung winkte allerdings ab, da die Voraussetzungen nach der Straßenverkehrsordnung nicht gegeben seien. Ortsvorsteher Ulrich Fleischmann (CDU) bezog sich auf eine Stellungnahme aus dem Rathaus, wonach in der Jahnstraße täglich rund 220 Fahrzeugbewegungen registriert würden, sodass es sich nicht um eine überwiegende Anwohnerstraße handele und ein verkehrsberuhigter Bereich daher nicht sachgerecht sei. Und der Gehweg lasse sich nicht einfach verbreitern.
Auch Einbahnstraße wird diskutiert
Mit Blick auf die Grundstückseinfahrten als nicht zielführend verworfen wurde auch der SPD-Vorschlag eines alternierenden Parkens, das allenfalls geeignet wäre, die Geschwindigkeit zu reduzieren, ohne die Sicherheit für die Fußgänger entscheidend zu erhöhen.
Blieb am Ende nur noch die schon wiederholt diskutierte Einbahnregelung. Und da wurden die hinlänglich bekannten Bedenken ins Feld geführt. Der Bahnübergang in der Jahnstraße müsse aus beiden Richtungen zugänglich bleiben, um im Falle einer Sperrung des Übergangs in der Eppsteiner Straße eine Ausweichmöglichkeit zu haben, hieß es. Außerdem würde sich der Verkehr bei einer solchen Regelung auf die Falterstraße verlagern. Und dort befindet sich nun einmal die Grundschule.
Fazit: Es bleibt in der Jahnstraße – zumindest vorerst – alles, wie es ist.