Frankenthal / Ludwigshafen Wahlkreis 206 Ludwigshafen/Frankenthal: Endgültiges Wahlergebnis steht fest
Der Kreiswahlausschuss hat in seiner Sitzung am Donnerstag das endgültige Wahlergebnis des Wahlkreises 206 Ludwigshafen/Frankenthal festgestellt. Das teilt die Stadt Frankenthal mit. Die Wahlbeteiligung lag bei 79,2 Prozent. Von den insgesamt 205.998 Wahlberechtigten gaben 163.099 Wähler ihre Stimmen ab.
Der Direktkandidat der CDU, Sertac Bilgin, hat bei den Erststimmen mit 27,1 Prozent der abgegebenen gültigen Stimmen den Wahlkreis 206 Ludwigshafen/Frankenthal gewonnen. Von den insgesamt 163.099 gültigen abgegebenen Stimmen erhielt der 43-jährige Pflegedienstleiter aus Dannstadt-Schauernheim 43.627 Stimmen. Trotz seines Wahlsiegs ist er aufgrund der Wahlrechtsreform jedoch nicht im Bundestag vertreten.
Auf Bilgin folgen Christian Schreider (SPD) mit 26,2 Prozent (42.213 Stimmen), Stefan Scheil (AfD) mit 23,0 Prozent (37.117), Armin Grau (Grüne) mit 7,7 Prozent (12.367), Jonas Leibig (Die Linke) mit 4,8 Prozent (7794), Eric von Nagel (FDP) mit 3,6 Prozent (5737), Jan Alexander Mohammad (BSW) mit 3,4 Prozent (5445), Hans Arndt (Freie Wähler) mit 2,9 Prozent (4621), Burak Bağiş (Volt) mit 0,9 Prozent (1481) und Timo Weber (Bündnis Deutschland) mit 0,4 Prozent (629 Stimmen).
Bei den Zweitstimmen war die CDU die stärkste Kraft mit 27,5 Prozent (44.479 Stimmen), gefolgt von AfD (23,4 Prozent, 37.871), SPD (19,4 Prozent, 31.398), Grüne (8,9 Prozent, 14.379), Die Linke (6,8 Prozent, 11.037), BSW (4,9 Prozent, 7879), FDP (4,4 Prozent, 7098), Freie Wähler (1,8 Prozent, 2871), die Tierschutzpartei (1,4 Prozent, 2198), Volt (0,6 Prozent, 1029), Die Partei (0,5 Prozent, 790), Bündnis Deutschland (0,3 Prozent, 412), ÖDP (0,1 Prozent, 180) und MLPD (45 Stimmen).
Die Anzahl der gültigen Stimmen bei den Erststimmen betrug laut Verwaltung 161.031 (98,7 Prozent), bei den Zweitstimmen 161.666 (99,1 Prozent). Ungültig waren bei den Erststimmen 2068 Stimmen (1,3 Prozent). Bei den Zweitstimmen lag diese Quote bei 0,9 Prozent (1433 Stimmen).
Frankenthals Oberbürgermeister Nicolas Meyer (FWG) bedankt sich bei den 450 ehenreamtlichen Wahlhelfern, Mitarbeitern der Stadtverwaltung Frankenthal und bei den Auszubildenden für ihr Engagement bei der Bundestagswahl, „die aufgrund der verkürzten Fristen eine organisatorische Herausforderung“ war. „Eine Wahl mal eben so ,nebenbei‘ zu stemmen bedeutet eine große zusätzliche Belastung zum normalen Arbeitspensum für alle Beteiligte“, sagt Meyer.
Die Wahlergebnisse inklusive Detailauswertungen sind auch auf www.frankenthal.de/wahlen zu finden.