Frankenthal VT nimmt die Punkte mit

Placeholder-Image

Lambsheim. Der erste Spieltag nach der Winterpause in der Frauen-Fußball-Bezirksliga für Neuner-Mannschaften brachte gleich das Derby zwischen Eintracht Lambsheim und VT Frankenthal. Der Vorjahresmeister setzte sich am Samstag in einer bis zum Schluss spannenden Partie knapp mit 2:1 (1:0) durch.

Die Frankenthalerinnen haben sich durch den Sieg wieder auf Platz eins geschoben, liegen hier gleichauf mit der SG Göcklingen/Minderslachen, die ebenfalls 22 Zähler auf dem Konto hat. Die Lambsheimerinnen sind mit acht Punkten Sechster und damit Vorletzter. In der ersten Phase der Begegnung mussten sich die Spielerinnen beider Vereine jedoch erst einmal finden. Die Frankenthalerinnen waren etwas häufiger im Ballbesitz, doch konnten sie es nicht verhindern, dass die Gastgeberinnen immer wieder Lücken fanden. Aber die VT-Torhüterin war in der zehnten Minute zur Stelle und entschärfte gleich zwei Lambsheimer Versuche. Die Wende brachte ein Pfostentreffer der VT Frankenthal in der 18. Minute: Das Zusammenspiel der Gäste wurde nun schneller, und die Mannschaft präsentierte sich deutlich offensiver. Acht Minuten später erzielte Valerie Wieber durch einen Schuss in die Ecke das 1:0 für die VT. Die Lambsheimerinnen ließen sich dadurch jedoch nicht unterkriegen: Sie drehten auf und konnten läuferisch nun bestens mit den Gegnerinnen mithalten. Bis zur Halbzeitpause konnten sie das Ruder jedoch nicht mehr herumreißen. Nach acht Minuten in der zweiten Hälfte traf die VT Frankenthal erneut nur den Pfosten. Kurz darauf fand Eintracht Lambsheim mal wieder den Weg zum Frankenthaler Tor, und diesmal gelang den Gastgeberinnen auch ein erfolgreicher Abschluss. Nun war alles wieder offen. Allerdings blieb es nicht lange beim 1:1. In der 65. Minute startete die VT Frankenthal einen guten Konter, den Lisa Csjagi zum 2:1 für die Gäste im Tor unterbrachte. Bei diesem Spielstand blieb es auch. Lambsheim probierte zwar viel und gewann nun viele Zweikämpfe. Doch eine gute Chance zehn Minuten vor dem Abpfiff konnten die Frankenthalerinnen abwehren. VT-Trainerin Monika Ernemann übte trotz des Auswärtssiegs Kritik: „Läuferisch hat noch einiges gefehlt. Wir haben höchstens 40 Prozent von unserem eigentlichen Können gezeigt.“ Zurückzuführen sei dies auf die lange Winterpause: „Das erste Spiel ist immer wieder schwierig und eher ein langsames Herantasten an die eigene Leistung.“ Nach dieser Findungsphase wolle die VT aber an die Erfolge aus der Vorrunde anknüpfen und künftig auch läuferisch wieder mehr überzeugen. Eintracht-Betreuer Marcus Bodensohn zeigte sich trotz des 1:2 insgesamt zufrieden: „Bei den letzten Begegnungen mit der VT haben wir deutlich höher verloren, und heute haben wir wirklich gut gespielt.“ Nach dem Trainerwechsel müsse sich alles erst wieder aufeinander einspielen, so Bodensohn. „Wir streben an, uns durch Erfolge an den kommenden Spieltagen in der oberen Tabellenhälfte einzugliedern“, blickte er optimistisch auf die nächsten Aufgaben. Am Samstag trifft die Eintracht Lambsheim auf den Tabellendritten TuS Albersweiler. Die VT spielt am Sonntag gegen das Schlusslicht 1. FC Hambach. (fae)

x