Handball
Verschiedene Vorzeichen bei Teams der HSG Eckbachtal
Der Trainer der HSG Eckbachtal, Thorsten Koch, ist aktuell keinesfalls zu beneiden. Klar ist, er hört zum Saisonende auf, könnte sich bereits gemütlich zurücklehnen. Wer den ambitionierten Trainer kennt, weiß, dass Koch aktuell keine leichte Phase durchlebt. Am Samstagabend, 18 Uhr, in der Westpfalzhalle kommt es zum Aufeinandertreffen zweier ungleicher Mannschaften. Die Hausherren, die sich erst vor dieser Saison zu einer Spielgemeinschaft zwischen den beiden Zweibrücker Vereinen SV und VT zusammenschlossen, belegen aktuell mit 22:12 Punkten den sechsten Tabellenrang. Sie liegen somit weit vor den abstiegsgefährdeten Gekkos, die bei erst zwei Erfolgen mit 4:30 Punkten den vorletzten Tabellenplatz belegen.
Koch hat sich zwar so seine Gedanken gemacht, doch die Tatsache, dass er sich an keine guten Spiele in der Westpfalz sowie die deutliche 16:36-Niederlage vor heimischer Kulisse erinnert, lässt ihn mit wenig Hoffnung in den Bus steigen. Der Coach hat sich die jüngsten Spiele der Gastgeber angeschaut. Ihm ist durchaus bewusst, dass diese mit einer offenen Defensive aktuell ihre Probleme haben. Doch er relativiert: „Zum einen hatte Zweibrücken durchaus mit Ausfällen zu tun, zum anderen brauchst du auch die Spieler, die diese offene Deckung zelebrieren können.“ Der Übungsleiter hofft, dass sein Team an die gute Deckungsarbeit aus der Vorwoche anknüpft. Es gelang, die torhungrige HSG Rhein-Nahe Bingen, die im Durchschnitt 30 Treffer pro Spiel erzielt, bei 22 Gegentreffern zu halten. „Schaffen wir das und stellen endlich unsere Fehler nach vorne ab, dann könnte etwas gelingen“, betont Koch.
Primus klarer Favorit
Niemand rechnet damit, dass die HSG Dudenhofen/Schifferstadt die Meisterschaft noch aus der Hand geben wird. Zu sehr dominieren sie die Pfalzliga. HSG-Trainer Peter Baumann spricht vor dem Duell gegen den unangefochtenen Tabellenführer, der mit 28:0 Zähler die Liga beherrscht, von einem einfachen Spiel. „Wir starten ohne Druck, wollen uns deutlich besser präsentieren als in der zweiten Spielhälfte gegen Kaiserslautern.“
Angepfiffen wird das Spiel Samstagabend, 18 Uhr, in der Sporthalle Freinsheim. Einen zentralen Punkt sieht Baumann in der Deckung, auch möchte er die zweite Welle der Gäste frühzeitig unterbinden. Deren Angriffsreihen bewiesen bei 555 Toren bereits mehrfach ihre Wurfgenauigkeit und Torlaune, Baumann geht davon aus, dass die Gäste sich keinen allzu großen Druck machen, denn sie seien sich ihrer Stärken bewusst.
„Oben“ aushelfen
In Sachen Kader wollte er sich noch nicht gänzlich festlegen. Zum einen sind einige Spieler aktuell etwas angeschlagen. Zum anderen gilt es noch, das Trainergespräch zwischen ihm und dem Trainer der ersten Garnitur, Thorsten Koch, abzuwarten. „Aktuell schaut es bei Thorstens Kader nicht so rosig aus. Da ist es ein ganz normaler Prozess, dass wir nach oben aushelfen.“
Mit 9:19 Zählern belegen die Gekkos II aktuell den neunten Tabellenrang. Nach der Faschingspause empfängt die Baumann-Sieben mit der HSG Landau/Land abermals eine Mannschaft, die weit oben in der Tabelle steht. Doch nach dieser Phase mit gleich drei Hochkarätern zum Auftakt der Rückrunde kommt es zu Duellen mit Mannschaften, die durchaus auf Augenhöhe sind.