Motorsport RHEINPFALZ Plus Artikel Unwürdige Rahmenbedingungen

Viele Probleme gab es bei der WAKC-Veranstaltung in Liedolsheim.
Viele Probleme gab es bei der WAKC-Veranstaltung in Liedolsheim.

Bastian Kleiner hat bei der WAKC-Veranstaltung in Liedolsheim sensationell die Pole Position eingefahren und damit die designierten Meisterschaftsaspiranten auf die Plätze verwiesen. Leider wurde Kleiner nach dem Wertungslauf dann wegen purer Willkür eines vereinseigenen Kommissars aufgrund zweier Klebebandstreifen an der Stoßstange disqualifiziert.

Damit machte sich die technische Kontrollabteilung der WAKC völlig unglaubwürdig. Dort lief es schon den ganzen Tag nicht rund. Bei der Zeitnahme stimmte bei fast keinem Fahrer die gemessene Zeit. Von einem umgestürzten Abgrenzungszaun, der nur wie durch ein Wunder niemanden verletzt hat, ganz zu schweigen. Zwar haben die Verantwortlichen Beschwerde beim DSMB eingelegt, was aber vermutlich nichts bringen wird.

Im April ist Kleiner mit einem ungefährdeten Sieg beim ADAC Youngster Cup in Schaafheim gestartet und führt dementsprechend die Meisterschaft an. Ebenfalls ist er beim Lauf der Deutschen Kart-Meisterschaft in Ampfing, in der höchsten Klasse in der in Deutschland Kartrennen ausgetragen werden, gestartet. Er belegt als zweitjüngster Teilnehmer Platz 22 von 29 Startern, was für sein Debüt sehr zufriedenstellend ist, da Kleiner die Zeiten der Spitze bis auf eine knappe Sekunde mitgehen konnte und ein paar tolle Überholmanöver zeigte. Zudem ist der Lernfaktor bei dieser Veranstaltung am höchsten, da nur die Kartelite Deutschlands und Europa am Start ist.

Nun bereitet sich Kleiner mit seinem Team auf das nächste SAKC-Rennen in Urloffen am 9. Juni vor, wo er in die Top 5 fahren will. Insgeheim hofft man sogar auf einem Podestplatz, da die Strecke eine von Kleiners Lieblingsstrecken ist, weil er dort als Kind viel Zeit verbrachte.

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