Frankenthal
Unfall auf der Landstraße: Toter kommt aus dem Rhein-Pfalz-Kreis
Wer am frühen Mittwoch vom Vorort Flomersheim ins Stadtgebiet wollte, musste eine umständliche Umleitung in Kauf nehmen. Denn die Flomersheimer Straße (L524) war aufgrund des Unfalls mit Todesfolge noch gesperrt, als der Berufsverkehr längst angerollt war. Mehr als fünf Stunden waren Einsatzkräfte vor Ort, um den Unfall aufzunehmen und die Straße wieder für den Verkehr freizugeben.
Kurz nach 3.30 Uhr war ein Auto aus ungeklärter Ursache gegen einen Baum geprallt, die Polizei war gegen 3.40 Uhr am Unfallort. Laut den Ermittlern war der Fahrer des Pkw in Fahrtrichtung Frankenthal unterwegs, als er etwa 300 Meter vor dem Ortseingang von der Fahrbahn abkam und mit dem Baum kollidierte. Auf RHEINPFALZ-Anfrage teilt die Polizei mit, dass es sich bei dem Unfallopfer um einen 31-jährigen Mann aus dem Rhein-Pfalz-Kreis handele.
Keine Hinweise auf andere beteiligte Fahrzeuge
Ein Unfallgutachter wurde im Laufe des Morgens hinzugezogen, um den Hergang zu rekonstruieren. Hinweise, dass weitere Fahrzeuge an dem Unfall beteiligt waren, haben sich für die Polizei nicht ergeben. Hinweise aus der Bevölkerung nimmt die Polizeiinspektion Frankenthal telefonisch unter der Nummer 06233 3130 oder per E-Mail an pifrankenthal@polizei.rlp.de entgegen.
Vor Ort waren neben Polizisten der Inspektion Frankenthal außerdem Einsatzkräfte des Kriminaldauerdienstes, der Feuerwehr und des Rettungsdienstes. Die Sperrung der Flomersheimer Straße wurde gegen 9 Uhr aufgehoben.
Mehr Verletzte bei Verkehrsunfällen
In der Flomersheimer Straße hat es in diesem Jahr bereits mehrere Unfälle gegeben, beispielsweise einen Frontalzusammenstoß zweier Autos an der Kreuzung Westring/Flomersheimer Straße mit mehreren leicht verletzten Personen im Januar. Im Oktober waren zwei Autos auf Höhe der Gleisüberführung frontal ineinander gekracht. Auch hier blieb es laut Polizei bei leichten Verletzungen.
Aus der Unfallstatistik der Polizei für das Zuständigkeitsgebiet Frankenthal ist nach der Corona-Pandemie zwischen den Jahren 2022 bis 2024 eine Zunahme von Schwer- und Leichtverletzten erkennbar. Unfalltote hatte es im vergangenen Jahr keine gegeben, 2023 waren es vier Tote, 2022 zählte die Polizei zwei.