Frankenthal Unerwarteter Aufstieg

Frankenthal. Ungeschlagen sind die Damen 40 des Tennisclubs Grün-Weiss Frankenthal in der B-Klasse geblieben. Nächste Saison schlägt das Team um Mannschaftsführerin Saskia Stocké in der A-Klasse auf.
„Eigentlich“, sagt Saskia Stocké, „war das Ziel der Klassenerhalt.“ Denn die Damen 40 gingen als Aufsteiger in die Runde. Doch gleich im ersten Spiel gewann das Team beim TC Caesarpark Kaiserslautern 15:6. Das Resultat sollte sich als entscheidend herausstellen. Denn die Mannschaft aus der Barbarossa-Stadt gewann ihre restlichen Spiele und belegte hinter Frankenthal Rang zwei. Ebenfalls mit 15:6 nahmen die Frankenthalerinnen die Punkte vom Gastspiel beim FC 1932 TA Queidersbach mit. „Nach diesen beiden Siegen kamen dann die ersten Gedanken in Richtung Aufstieg. Da haben wir dann auch mal auf die anderen Begegnungen geschaut“, sagt Saskia Stocké. Es folgte ein 21:0-Heimerfolg gegen den TC Freinsheim. „Da hatten wir dann Blut geleckt.“ Das knappste Spiel war das 14:7 gegen Rot-Weiss Pirmasens. „Und ausgerechnet da dachten wir, dass wir uns leichter tun“, sagt Saskia Stocké und lacht. Dass alles so glatt geklappt habe, habe die Mannschaft am Ende selbst überrascht. Das letzte Spiel gegen Althornbach steht zwar mit 21:0 für den TC Grün-Weiss in der Ergebnisliste. Zu Ende gespielt wurden nur drei Einzel. Die Partie fand an dem Tag statt, als Hans-Jürgen Kimmel auf der Anlage zusammenbrach und später starb. Danach wurde nicht weitergespielt. Swantje Kübler (LK 11) war an Punkt eins auch die Topspielerin der Mannschaft. Kübler blieb in jeweils fünf Einzeln und Doppeln siegreich. Saskia Stocké selbst wäre gerne mit einer etwas besseren Einzel-Bilanz aus der Saison gegangen. Zwei Siege stehen zwei Niederlagen gegenüber. „Eins mehr hätte ich gerne gewonnen.“ Im Doppel hielt sie sich mit vier Erfolgen bei vier Einsätzen schadlos. Das Team bleibt laut Stocké in der kommenden Saison unverändert. Verstärkung sei aber willkommen, sagt die Mannschaftsführerin. Denn zwischen Swantje Kübler und der nächsten Stammkraft Britta Schäfer (LK 15) sei die Lücke zu groß. In der A-Klasse sei dann aber auch wirklich der Klassenerhalt das Ziel. (tc)