Vorderpfalz Ukraine-Flüchtlinge: 95 Kinder an Schulen in der Region
In den Städten Ludwigshafen, Frankenthal und Speyer besuchen nach Auskunft der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD) bereits 62 Kinder, die aus der Ukraine geflohen sind, die Schule (Stand: Mittwoch, 9 Uhr). In Ludwigshafen sind es demnach 28 Schüler, davon acht an Grundschulen und 20 an weiterführenden Schulen. In Frankenthal sind der ADD 19 Kinder gemeldet, vier Grundschüler und 15 an weiterführenden Schulen. Vier Grundschüler und elf ältere Kinder an weiterführenden Schulen sind es in Speyer. Im Rhein-Pfalz-Kreis sind 17 Grundschüler und 16 Schüler an weiterführenden Schulen registriert. Landesweit sind es laut Schulaufsicht mittlerweile 1250 Schülerinnen und Schüler in allen Schularten (563 Grundschule/687 weiterführende Schulen).
Allerdings informiert die ADD, dass nicht alle Kinder, die aus dem Kriegsgebiet stammen, sofort in Deutschland schulpflichtig sind. Flüchtlinge, die privat untergekommen sind – derzeit ist das häufig die Mehrheit – können sich visumsfrei 90 Tage in Deutschland aufhalten. Ihre Kinder sind zum Schulbesuch berechtigt, aber nicht verpflichtet, informiert das Land. Anders ist es mit den Menschen aus der Ukraine, die einen Aufenthaltstitel erhalten haben und einer Gemeinde zugewiesen wurden. Sie haben dann dort ihren Wohnort, die Kinder sind schulpflichtig.
Informationen für Geflüchtete zum Besuch von Kindertagesstätten und Schulen gibt es auf der Internetseite ukraine.rlp.de/de/kita-und-schule.