Hockey U16-Länderpokal: Jungen zurück in Hauptgruppe

Die erfolgreichen U16-Jungen mit ihren Betreuern.
Die erfolgreichen U16-Jungen mit ihren Betreuern.

Beim Länderpokal der weiblichen und männlichen U16-Mannschaften in der Sportschule in Oberhaching bei München lieferten die weiblichen und männlichen Auswahlen aus Rheinland-Pfalz verschiedene Ergebnisse ab.

In der Untergruppe C traf die männliche Auswahl aus Rheinland-Pfalz und dem Saarland (RPS) auf Brandenburg, Mitteldeutschland und Schleswig-Holstein. Mecklenburg-Vorpommern hatte seine Teilnahme kurzfristig abgesagt. In den Spielen ging es um den Aufstieg in die Hauptgruppe, nachdem die RPS-Landesauswahl vor zwei Jahren abgestiegen war. Trainer Daniel Radmann und Cotrainer Martin Fink hatten das Erreichen der Hauptgruppe als Ziel ausgerufen.

In der ersten Partie – gespielt wurden jeweils zweimal 15 Minuten – schlug die RPS-Auswahl Schleswig-Holstein deutlich mit 9:0. Gegen Brandenburg führte das Radmann-Team zur Pause 5:0, ließ den Gegner aber ins Spiel zurückkommen. Am Ende stand ein 5:3-Erfolg. Mit diesen zwei Spielen in den Knochen ging es gegen Mitteldeutschland. 0:2 lag die RPS-Truppe hinten, glich aber zum 2:2 aus und legte zum 4:2 vor. Das 4:3 war nur ein kurzer Rückschlag, am Ende hieß es 6:3.

Am nächsten Tag war erneut Brandenburg im Halbfinale der Gegner. Die U16-Jungen gewannen nach 2:2 mit 4:2. Im Finale gegen Bremen lagen die RPS-Spieler 0:1 zurück, drehten dann die Partie jedoch zum 3:1. Auch wenn die Norddeutschen noch einmal verkürzten, hieß es am Ende 3:2. Unter anderen spielten in der U16-Auswahl aus der TG Frankenthal Simon Klaka, Valentin Molter und Niklas Radmann.

Dramatische Niederlage

Die weibliche U16 aus Rheinland-Pfalz/Saar hatte weniger Glück und erwischte mit Hamburg, Baden-Württemberg und Bayern sehr unangenehme Gegner. Gegen die Norddeutschen setzte es zum Auftakt gleiche eine 0:6-Niederlage. Auch die Auswahl aus Bayern erwies sich beim 1:5 als zu stark.

Im letzten Spiel der Gruppenphase traf die Auswahl von Matthias Krafczyck und Cotrainer Jan Beringer auf Baden-Württemberg, das zuvor Bayern mit 2:1 geschlagen hatte. Hier gaben die RPS-Mädchen noch einmal alles und holten ein 1:1-Remis. In einem dramatischen Spiel unterlagen sie dann in der Qualifikationsrunde Bremen mit 1:3.

Auch die letzte Begegnung gegen Niedersachsen endete 0:2, sodass die U16 beim nächsten Pokalturnier wieder um den Aufstieg spielt. Es spielten von der TG Frankenthal Emma Jakoby, Thea Krämer, Melina Reiber, Lotta Schmidt und Johanna Wolf.

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