Kommentar RHEINPFALZ Plus Artikel Streit um Trainingszeiten: Klare Ansage notwendig

Zur Ordnung gepfiffen: Ohne nachvollziehbare Regeln ist die Verteilung von Plätzen und Zeiten nicht hinzubekommen.
Zur Ordnung gepfiffen: Ohne nachvollziehbare Regeln ist die Verteilung von Plätzen und Zeiten nicht hinzubekommen.

Nur auf die Fähigkeit der Frankenthaler Vereine zu bauen, sich bei Trainingszeiten und Plätzen eigenständig zu einigen, wäre blauäugig.

Konzepte und Kulturen unterscheiden sich, genauso wie die organisatorischen und infrastrukturellen Voraussetzungen. Und natürlich stehen die Fußballvereine im Wettbewerb: Sie konkurrieren um Nachwuchstalente, um erfahrene Spieler, um Übungsleiter und um Trainingsmöglichkeiten. Lange hat es funktioniert, dass die Stadt nur moderierend eingreift. Jetzt war offenbar der Punkt erreicht, an dem das nicht mehr klappt. Der Vorschlag der Verwaltung kann angesichts knapper Ressourcen nur ein Kompromiss sein, der für alle Akteure logischerweise auch ein paar Nachteile bedeutet. Ob die Klubs dem Appell der Stadt folgen und nun abseits des Spielfelds Fair Play praktizieren, daran sind zumindest Zweifel erlaubt. Insofern sind klare Richtlinien vermutlich der bessere Weg.

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