Frankenthal Stadtklinik: Psychosomatik stärker im Fokus
Mit einer Namensergänzung der bisherigen Abteilung für Psychiatrie und Psychotherapie um die Psychosomatik will die Stadtklinik Frankenthal die Wechselwirkungen zwischen Psyche und Körper bei der Entstehung von Krankheiten stärker in den Blick rücken. Ziel sei es, die bereits vorhandenen Kompetenzen auf diesem Feld der Medizin besser bekannt zu machen. Bisher habe man nicht ausreichend dargestellt, dass in dem kommunalen Haus psychosomatische Erkrankungen interdisziplinär behandelt würden, begründete der Kaufmännische Direktor, Andor Toth, die geplante Neubenennung im Krankenhausausschuss. Die Fallzahlen in der Psychiatrie seien seit 2023 steigend.
Mutter-Kind-Angebot in Psychiatrie
Die Namenserweiterung soll mit dem Umzug der Psychiatrie in den Neubau noch in diesem Jahr vollzogen werden. Dort stehen künftig 21 stationäre Plätze in Ein- und Zwei-Bett-Zimmern zur Verfügung, die Abteilung wird damit nach Einschätzung von Chefarzt Matthias Münch „größer und attraktiver“. Mit einer eigenen Einheit für Mutter und Kind mit sechs Betten habe man künftig ein in der Pfalz einmaliges Angebot, das eng mit der ebenfalls im Neubau angesiedelten Geburtshilfe verzahnt sei.