Frankenthal Stadt-Nachrichten: Stadtwerke springen wegen Pleite bei 600 Netzkunden ein

600 der rund 30.000 Netzkunden sind im Bereich der Stadtwerke Frankenthal nach deren eigenen Angaben von der Pleite der Bayerischen Energieversorgungsgesellschaft (BEV) betroffen. Der Strom- und Gaslieferant mit Sitz in München hatte vergangene Woche den Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens gestellt. Die bundesweit rund 500.000 BEV-Kunden werden den Stadtwerken zufolge nicht mehr beliefert und rutschen deshalb automatisch in die gesetzlich geregelte Ersatz-versorgung. Diese übernehmen die örtlichen „Grundversorger“, in Frankenthal also die Stadtwerke. Deren Sprecherin Melanie Brünner hat am Mittwoch angekündigt, dass sich die Werke in den nächsten Tagen direkt mit den Kunden in Verbindung setzen werden. Diese hätten aktuell die Möglichkeit, in einen sogenannten Sondervertrag zu wechseln. Auskunft dazu gibt der Kundenservice, Telefon 06233 602-100. Mögliche Ansprüche aus den BEV-Verträgen sollten deren bisherige Kunden beim Insolvenzverwalter anmelden. 15.000 Euro hat eine 45 Jahre alte Frankenthalerin nach Angaben der Polizei an einen angeblichen Admiral der US-Marine überwiesen. Den Beamten zufolge hatte sie den Mann über soziale Netzwerke im Internet kennengelernt. Der mutmaßliche Betrüger habe nach kurzer Zeit die Frau unter einem Vorwand um Geld gebeten. Die Geschichte: Sein Sohn sei krank, brauche finanzielle Mittel; er selbst könne ihm wegen eines Auslandseinsatzes aber nicht helfen. Die 45-Jährige überwies die genannte Gesamtsumme auf zwei Konten im westafrikanischen Nigeria, schöpfte dann aber Verdacht und schaltete die Polizei ein. Der Tipp der Ermittler zum Schutz vor dieser Masche: Wer mit dubiosen Geldforderungen aus dem Ausland konfrontiert werde, solle sich an Bekannte oder direkt an die Polizei wenden.