Frankenthal STadt-nachrichten: Amazon-Buslinie 465 startet Anfang Februar

Am Freitag, 1. Februar, wird die gegenüber den ursprünglichen Plänen deutlich abgespeckte Buslinie 465 erstmals vom Frankenthaler Hauptbahnhof zum Industriegebiet Am Römig und weiter zur Rhein-Haardtbahn-Haltestelle Ruchheim fahren. Das hat Oberbürgermeister Martin Hebich (CDU) in der Sitzung des Planungs- und Umweltausschusses am Dienstagabend mitgeteilt. Wie bereits berichtet, wird das Bahn-Tochterunternehmen DB Regio die an den Schichtzeiten des Amazon-Logistikzentrums orientierten Fahrten übernehmen. Eigentlich hätte der Betrieb bereits im Dezember beginnen sollen; ein Streit um Vertragsmodalitäten zwischen dem Unternehmen auf der einen und der Stadt Frankenthal und dem Verkehrsverbund Rhein-Neckar auf der anderen Seite hatte für Verzögerungen gesorgt. Angesichts der geringen Resonanz auf den zwischenzeitlich eingesetzten Shuttle-Bus für Mitarbeiter des US-Internetversandhändlers erkundigte sich SPD-Sprecherin Alis Hoppenrath nach den Erfolgschancen für die neue Buslinie. Hebich sah keine Gefahr, dass das Angebot zu wenig genutzt werde: „Das muss sich über einen gewissen Zeitraum etablieren“, sagte er. Es würden nicht gleich alle vorgesehenen Haltestellen angefahren. Für Stopps am Congress-Forum oder in der Goethestraße sei es sinnvoll, einen barrierefreien Ausbau ins Auge zu fassen, sagte der OB. Weil der Frost dafür sorgt, dass Abfälle an Rand und Boden der Biotonnen festfrieren, gibt der Eigen- und Wirtschaftsbetrieb Frankenthal (EWF) Tipps: Ideal sei es, die Tonne geschützt an die Hauswand, unter ein Dach oder in die Garage zu platzieren und erst kurz vor der Leerung an die Straße zu stellen. Der EWF empfiehlt, den Tonnenboden mit Eierkartons oder Zeitungspapier auszulegen. So könne Flüssigkeit aufgesaugt werden. Weitere Ratschläge: Speise-, Obst- und Gemüsereste in Zeitungspapier einwickeln, besonders feuchte Abfälle wie Kaffeefilter oder Teebeutel gut abtropfen lassen. Hilfreich sei auch, Abfall locker zu schichten und ihn nicht zusammenzudrücken. „Friert der Biomüll doch einmal fest, kann er mit einem Stock oder Spaten wieder gelockert werden“, rät der Eigenbetrieb. Informationen geben EWF-Mitarbeiter unter Telefon 06233 89777 oder im Bürgerbüro, Ackerstraße 24.