Frankenthal Spitzenbuschbrücke: Falschfahrer behindern Abbrucharbeiten an B9
Nach einer dreitägigen Vollsperrung ist die Bundesstraße 9 auf Höhe des Frankenthaler Vororts Mörsch seit Montagmorgen, 5 Uhr, wieder freigegeben. Die Abbrucharbeiten an der Spitzenbuschbrücke, der unter anderem vom Schwerlastverkehr der BASF genutzten Verbindung Richtung Rhein, liefen laut dem zuständigen Landesbetrieb Mobilität (LBM) nach Plan und waren am Donnerstagabend pünktlich um 18 Uhr gestartet. Einzig am Samstag habe es auf der Landesstraße 523 Rückstau gegeben. Behindert wurden die Arbeiten durch Falschfahrer, „die sich widerrechtlich durch Lücken in der Baustelle an den Abbruchmaschinen durchdrückten“, informiert Projektleiter Volker Müller. Schaulustige hätten die Abbrucharbeiten verfolgt.
Die Landesbehörde hatte das lange Wochenende genutzt, um die Mittelstütze der Spitzenbuschbrücke sowie die beiden maroden Widerlager – anders als ursprünglich geplant – komplett abzubrechen sowie Gründungsarbeiten für das geplante neue Brückenbauwerk zu beginnen. Bei beiden Widerlagern sei der Beton der Fundamente etwas härter als erwartet gewesen, was den Zeitplan jedoch nicht beeinträchtigt habe. Mit dem Neubau der Brücke soll der Lastwagenverkehr besser fließen, zudem will man die Sicherheit von Radfahrern verbessern. Die Arbeiten sollen im Herbst 2025 fertig sein.