Frankenthal Schon wieder gegen die „Südpfalz-Tiger“

Aktivposten im HSG-Trikot: Kreisläufer Mohamed Subab.
Aktivposten im HSG-Trikot: Kreisläufer Mohamed Subab.

«FREINSHEIM.» Zum dritten Mal in dieser Saison trifft Handball-Pfalzligist HSG Eckbachtal auf die SG Ottersheim/Bellheim/Kuhardt/Zeiskam. Es ist das Duell Erster gegen Zweiter. Die Meisterschaft ist allerdings schon zugunsten der „Gekkos“ entschieden. Anwurf in der Freinsheimer Sporthalle ist am heutigen Samstag um 18 Uhr.

„Mal wieder die SG O/B/K/Z“, meint HSG-Coach Thorsten Koch. Nach dem Hinspiel in der Liga und dem Duell im Pokal ist es bereits das dritte Aufeinandertreffen der beiden Teams in dieser Spielzeit. Und natürlich kennen sich beide Teams sehr gut. Obwohl es das Spitzenspiel Erster gegen Zweiter ist, hat das Resultat dieser Begegnung nicht mehr den Stellenwert, wie das vielleicht noch vor ein paar Wochen der Fall gewesen wäre. Die „Gekkos“ haben die Meisterschaft schon für sich entschieden. Die Gäste können bestenfalls noch Platz zwei verteidigen. Trotzdem wollen Thorsten Koch und sein Team heute in Freinsheim Gas geben. Schon allein um den Zuschauern etwas zu bieten. „Wir haben in unseren Heimspielen steigende Zuschauerzahlen verzeichnet. Da wir diesen Zustand in die kommende Saison mitnehmen wollen, dürfen wir uns keinen Ausrutscher erlauben. Das sind wir unseren Fans schuldig“, stellt der HSG-Coach klar. Das Restprogramm – auf die HSG warten noch drei Partien, bis es im Mai in die Aufstiegsrunde zur Oberliga geht – kommt dem Übungsleiter gerade recht. Neben der SG aus der Südpfalz trifft die HSG noch auf den derzeitigen Dritten, die TG Waldsee, und den Fünften, die HSG Trifels. „Alles schwere Brocken. Da kommen wir bis zu den Qualifikationsspielen zur Oberliga im Mai nicht aus dem Rhythmus“, skizziert Koch die Situation. Bis zur Aufstiegsrunde will der Übungsleiter einen Mittelweg finden. „Ich werde in den drei Spielen das eine oder andere ausprobieren, junge Spieler heranführen und die erste Sieben kontinuierlich weiterspielen lassen“, lautet Kochs Marschroute für die kommenden Wochen. Die Niederlage gegen Mundenheim im Pokalfinale habe man verdaut und gleichzeitig festgestellt, dass in der Oberliga schneller und körperlich kompakter gespielt werde. Wichtigste Erkenntnis sei aber gewesen, dass man trotz des höheren Niveaus eine Halbzeit lang habe mithalten können. Eine zweite allerdings nicht, so Koch. Und so stellt sich natürlich die Frage nach Verstärkungen im Falle eines Aufstiegs in die Oberliga. „An Spielern müssen wir nehmen, was uns zuläuft. Wegen der Qualifikation gestaltet sich die Situation schwierig. Ich führe natürlich weiterhin Gespräche. Aber so langsam fehlt es mir an Alternativen. In den anderen Verbänden wird zum Teil eine Menge Geld bezahlt und natürlich auch verbrannt. Da gehen wir in der Pfalz eben andere Wege und haushalten sparsamer“, erläutert der HSG-Trainer Die Personalsituation bei der HSG bleibt angespannt. Jochen Schloß fehlt verletzt, kommt frühestens gegen Waldsee zurück. Sven Dopp ist angeschlagen. Thomas Betz habe wegen des Studiums um eine Pause gebeten. „Mir fehlen im Rückraum rechts Spieler. Die Position wird wohl wieder Tobias Lerzer ausfüllen. So wie gegen Mundenheim“, sagt Koch.

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