Frankenthal RKW wird sechzig
Vom Mittelständler zum weltweit agierenden Unternehmen mit Zentrale in Frankenthal, 20 Produktionsstätten und rund 900 Millionen Euro Jahresumsatz: Die als Rheinische Kunststoffwerke in Worms gegründete RKW-Gruppe feiert im Dezember 60. Geburtstag.
Zwei Zahlen dokumentieren die Entwicklung des Folienspezialisten, der von Frankenthal aus gesteuert und verwaltet wird: Drei Jahre nach der Gründung 1957 wurden in den Fabriken der RKW erstmals mehr als 100 Tonnen Kunststoff verarbeitet, inzwischen sind es nach aktuellen Angaben jährlich rund 380.000 Tonnen. Vertreten ist die Gruppe in Europa, aber auch Ägypten, in China, Vietnam und den USA. Die internationale Ausrichtung macht RKW nach Einschätzung des Vorstandsvorsitzenden Harald Biederbick attraktiver auch für junge Arbeitnehmer. Großer Wert werde in der Kunststoffindustrie inzwischen auf Umweltthemen gelegt. RKW beteiligt sich Biederbick zufolge an Initiativen wie „Null Granulatverlust“ oder dem Rücknahmekonzept Erde für in der Landwirtschaft eingesetzte Produkte verschiedener Hersteller. In den meisten Fällen habe sich die Materialstärke der Folien dank technischen Fortschritts erheblich reduziert. Wirtschaft