Frankenthal RHEINPFALZ Plus Artikel RHEINPFALZ-Sommertouren 2019 zu Mimen und Maschinen

Die im Frankenthaler Amazon-Logistikzentrum eingesetzten Roboter transportieren Regale mit Waren. Foto: BOLTE
Die im Frankenthaler Amazon-Logistikzentrum eingesetzten Roboter transportieren Regale mit Waren.

Ferienzeit ist Ausflugszeit. Zu voraussichtlich zehn Terminen lädt die Lokalredaktion diesen Sommer ihre Leser ein. Es sollte für jeden etwas dabei sein – für Sportbegeisterte, für Naturbewusste, für Technikfreaks und für Theaterfreunde. Hier eine Übersicht zu den kommenden Terminen bis Mitte Juli.

Im Reich der Roboter

Ins Amazon-Logistikzentrum Frankenthal führt die Sommertour am Freitagvormittag, 5. Juli. Wie der weltweit aktive Internet-Versandhändler arbeitet, welche Aufgaben die rund 1600 Beschäftigten im Industriegebiet Am Römig haben und welche Technik sie einsetzen – das bekommen die bis zu 30 Teilnehmer bei einem Rundgang erklärt und vorgeführt. Vor dem Rundgang gibt es eine Präsentation über Amazon und dessen deutsches Netzwerk.

Die Amazon-Niederlassung Frankenthal mit einer Betriebsfläche von 88.000 Quadratmetern, firmenintern FRA7b genannt, ist die jüngste in Deutschland. Im August 2018 nahm sie den Betrieb auf. Nach Angaben des Unternehmens gehört sie zu den technisch modernsten; Roboter übernehmen hier einen Großteil der Transporte in den Gebäuden. „Mehrere Hundert dieser Transportroboter bewegen 35.000 Regale zu den Mitarbeitern in der Warenein- und Auslagerung“, erläutert Unternehmenssprecher Thorsten Schwindhammer (Koblenz). Rund elf Millionen Artikel werden ihm zufolge im Frankenthaler Betrieb für den Versand bereit gehalten; zur Weihnachtszeit können es bis zu 14 Millionen sein. Nach Aussage des Unternehmens ist das Transportnetzwerk mittlerweile so eingespielt, dass „Kunden in Wiesbaden, Mannheim, Frankfurt und Stuttgart“ noch am selben Tag von Frankenthal aus beliefert werden können.

Kinder ab sechs Jahren können an dieser Sommertour nur in Begleitung eines Elternteils teilnehmen. Aus Sicherheitsgründen werden alle Teilnehmer gebeten, flache und geschlossene Schuhe zu tragen. Anmeldeschluss für diese Tour ist Mittwoch, 3. Juli, 14 Uhr. spi

Weltstar in Worms

Bis zur letzten Minuten wird bei den Nibelungen-Festspielen in Worms an der jeweiligen Inszenierung gefeilt, oft werden noch kurz vor dem Starttermin Szenen umgestellt oder ganz gestrichen. Das wird auch dieses Jahr nicht anders sein, bevor am 12. Juli das Stück „Überwältigung“ uraufgeführt wird. Drei Tage vor der Premiere, am Dienstag, 9. Juli, haben zehn RHEINPFALZ-Leser die Chance, einen Blick auf die Probenarbeit zu werfen. Unter dem kritischen Blick von Intendant Nico Hofmann werden die junge Berliner Regisseurin Lilja Rupprecht und ihr Ensemble bei der sogenannten Medienprobe den Text von Autor Thomas Melle einmal komplett durchspielen. Auf der Bühne vor dem Wormser Dom, die fast komplett in weißen Vliesstoff gehüllt sein wird, steht ein absoluter Weltstar: Klaus Maria Brandauer übernimmt in der Inszenierung die Rolle des Hagen. Thomas Melle fragt in seinem Stück, ob die Nibelungensage nicht auch besser, weniger blutig ausgehen könnte. Nach Mitternacht werden zehn RHEINPFALZ-Leser wissen, ob dieser edle Plan aufgeht. soj

Bäume im Blick

Immer wenn in der Stadt an Bäumen gearbeitet wird, im Extremfall eins der Gehölze gefällt werden muss, dann ist die Aufregung groß – nicht selten, weil die Hintergründe und Umstände für die Arbeiten nicht bekannt sind. Tatsächlich beschäftigt der Eigen- und Wirtschaftsbetrieb Frankenthal (EWF) aber Experten wie Thomas Karst, Leiter der Abteilung Grünpflegeservice, die wissen, was sie tun. Karst wird bis zu 20 Lesern am Freitagmorgen, 12. Juli, auf dem parkähnlichen Hauptfriedhof einen Einblick zur Tätigkeit der städtischen Baumpfleger geben. Er erklärt die Handgriffe an den Bäumen. Und wer schwindelfrei und trittfest ist, kann dann noch den Job der Grünspezialisten aus ungewöhnlicher Perspektive erleben – von der Hubarbeitsbühne des EWF aus. örg

Hoch hinaus in der Halle

Das von der Frankenthaler Sektion des Deutschen Alpenvereins (DAV) betriebene Kletterzentrum PfalzRock auf dem früheren Schlachthofgelände ist in der Region die Anlaufstelle fürs Klettern und Bouldern. Seit seinem Bau 2005 hat es außerdem den Status eines Landesleistungszentrums. Mit bis zu 15 Meter Wandhöhe und einer Kletterfläche von mehr als 1000 Quadratmetern bietet das Zentrum eine große Vielfalt unterschiedlichster Routen und Schwierigkeitsgrade – für Spitzenkletterer genauso wie für ambitionierte Hobbysportler und natürlich auch Anfänger. Ganz nebenbei bemerkt: Die hiesige Sektion ist auch noch der größte Verein in der Stadt. Wer schon immer mal hoch hinaus wollte, der ist beim Schnupperkurs für bis zu zehn RHEINPFALZ-Leser am Montagabend, 15. Juli, gut aufgehoben. Unter professioneller Anleitung lernen die Teilnehmer die Welt des Kletterns kennen – vom Sichern bis zu den ersten Übungen an den Wänden des PfalzRock. örg

So geht’s: Anmeldung für die Touren

Alle Sommertouren werden meist noch einmal separat angekündigt. Dort erfahren Sie dann, mit wie vielen Personen Sie sich maximal bis zu welchem Termin anmelden können. Das ist –wie gewohnt – auf zwei Wegen möglich: Sie schicken oder faxen den in der Zeitung abgedruckten Teilnahme-Coupon an DIE RHEINPFALZ, Glockengasse 12, 67227 Frankenthal, Fax 06233 315130. Oder Sie melden sich per E-Mail an – und zwar unter der Adresse sommertour-ft@rheinpfalz.de. Die Teilnahme erfolgt auf eigene Gefahr. Gibt es mehr Interessenten als Plätze, wird gelost. rhp

Probenstart mit Promi: Klaus Maria Brandauer spielt bei den Nibelungen-Festspielen in Worms den Hagen.  Archivfoto: dpa
Probenstart mit Promi: Klaus Maria Brandauer spielt bei den Nibelungen-Festspielen in Worms den Hagen. Archivfoto: dpa
Wann warum was an einem Baum zu tun ist, erklären Grünpflege-Spezialisten des EWF am 12. Juli. Foto: BOLTE
Wann warum was an einem Baum zu tun ist, erklären Grünpflege-Spezialisten des EWF am 12. Juli.
Bis zu 15 Meter hoch sind die Kletterwände im Frankenthaler PfalzRock. Sie bieten 100 verschiedene Routen. Foto: BOLTE
Bis zu 15 Meter hoch sind die Kletterwände im Frankenthaler PfalzRock. Sie bieten 100 verschiedene Routen.
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