Frankenthal Reizvolles Spiel

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FRANKENTHAL/DIRMSTEIN. Ein Prestigeduell steigt heute Abend (Anpfiff 19 Uhr) in der Fußball-A-Klasse, wenn der Tabellendritte TuS Dirmstein den Spitzenreiter DJK Eppstein empfängt. Der VfR Frankenthal II wird ebenfalls heute (Anpfiff 19.30 Uhr) weiter versuchen, Punkte gegen den Abstieg zu sammeln. Ob es gegen Arminia Ludwigshafen II klappt?

Ein „reizvolles Spiel“ nennt Dirmsteins Trainer Kai Schäfer das Duell gegen den Spitzenreiter Eppstein. Keine Frage: Die Dirmsteiner präsentieren sich nach der Winterpause in ordentlicher Form. Wenn sie ins Rollen kommen, dann wird es sicher für jeden Gegner der Liga ungemütlich. Zuletzt bekam dies der VfR Frankenthal II zu spüren. Doch Dirmstein hat durch die Niederlage gegen Arminia Ludwigshafen II ein wenig die Tuchfühlung zur Spitze verloren, muss, wenn die Mannschaft ihre Minimalchance auf Platz zwei erhalten will, heute Abend auf alle Fälle gewinnen. So gesehen ist der Druck bei den Gastgebern höher. Doch den nimmt Schäfer vor der Partie raus: „Wir haben nichts zu verlieren“. Der TuS-Coach konnte durch den frühen Anpfiff des eigenen Spiels am Sonntag noch Teile der Partie der DJK Eppstein in Schauernheim beobachten: „Sie stehen schon stabil, spielen saubere Konter.“ DJK-Trainer Uwe Naßhan stuft einen Sieg in Dirmstein als Riesenschritt zum Klassenziel ein. Für ihn war Dirmstein vor der Runde mit den Verbandsliga-Verstärkungen Titelfavorit: „Aber es braucht eben, bis sich so ein Team findet, das wissen wir ja auch aus der vergangenen Saison. Aber jetzt haben sie sich gefunden“, hat er Respekt. Doch verstecken wird sich seiner Ansicht nach sein Team nicht müssen. Erst am Sonntag kassierte die DJK den ersten Gegentreffer in diesem Jahr, ist zudem die derzeit beste Auswärtsmannschaft. „Wenn wir einen Punkt mitnehmen, ist das auch in Ordnung“, so Naßhan. „Das war schon ein deutlicher Leistungsunterschied im Spiel gegen Dirmstein. Wir waren da wohl – warum auch immer – nicht frei im Kopf. Das war ein deutlicher Leistungsabfall zu vorangegangenen Partien“, hat VfR II-Trainer Tobias Hoffmann noch keine so richtige Erklärung, warum seine Mannschaft beim 0:6 am Sonntag auf eigenem Platz so unterging. Um vielleicht wieder mehr Lockerheit zu gewinnen, hat er bis zum heutigen Nachholspiel seinem Team trainingsfrei gegeben: „Vielleicht hilft es ja“, meint Hoffmann. Die Arminia, mit 47 Punkten derzeit 25 Zähler vor dem VfR II auf dem siebten Platz, stuft Hoffmann als defensiv sehr stabil und nach vorne sehr gefährlich ein. „Wir müssen sehr wachsam sein. Vielleicht gelingt uns ja ein Überraschungssieg“, hat Hoffmann nach wie vor die Hoffnung, mit einem kleinen Vorsprung ins Saisonfinale gegen die direkten Konkurrenten gegen den Abstieg gehen zu können. (nt)

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