Kegeln RHEINPFALZ Plus Artikel Regionalliga: Herren des TuS Gerolsheim empfangen KF Sembach zum Spitzenspiel

Bei Kevin Günderoth läuft’s sportlich richtig gut. Einen Grund dafür sieht er in seinen aktuellen Glücksgefühlen: Er wird im Sep
Bei Kevin Günderoth läuft’s sportlich richtig gut. Einen Grund dafür sieht er in seinen aktuellen Glücksgefühlen: Er wird im September zum zweiten Mal Vater.

Jetzt gilt’s für die Kegler des TuS Gerolsheim in der Regionalliga Rheinland-Pfalz/Nordbaden des Landesfachverbands Rheinland-Pfalz Sektion Classic: Der TuS empfängt am Samstag (14.30 Uhr) Tabellenführer KF Sembach. Das beste Team aus Rheinland-Pfalz darf an den Relegationsspielen um den Aufstieg in die Zweite Bundesliga teilnehmen.

Es sind gemischte Gefühle, mit denen TuS-Kapitän Kevin Günderoth in das Wochenende geht. „Das gute Gefühl ist natürlich, dass wir gerade eine Siegesserie von vier Spielen haben“, sagt Günderoth. Doch andererseits habe er auch etwas Bauchweh, „weil die KF Sembach kegeln können, keine Frage“.

Was die Gäste aus der Westpfalz so stark macht? „Sie haben einen Kader von zwölf, 13 Mann, die in etwa alle auf einem Niveau spielen können“, sagt der TuS-Kapitän. Beim 7:1-Heimsieg der KF gegen den KV Mutterstadt II stachen Markus Tiedemann, Daniel Kudla, Lukas Lamnek und Markus Wagner hervor. „Wenn man einen bezwingt, geht es vielleicht in Richtung 3:3 und dann über die Gesamtholzzahl“, spekuliert Kevin Günderoth. Seine Prognose lautet daher: „Eindeutig wird es nicht.“

Beflügelt durch Glücksgefühle

Beim Kapitän des TuS läuft es in den vergangenen Wochen richtig gut. Erst die persönliche Bestleistung im Spiel gegen Walldorf, dann der Bahnrekord in Kronau – bei Kevin Günderoth läuft die Kugel richtig gut. Ein Grund dafür seien sicher die Glücksgefühle, weil er und seine Frau wieder Nachwuchs erwarten. Die Tochter soll im September zur Welt kommen.

Und dann bekomme er sehr gute betreuerischer Unterstützung. Dabei nennt er vor allem Jürgen und Timo Nickel. „Die beiden wissen, wie man Tipps ordentlich übermittelt. Das ist derzeit Gold wert.“

Aber auch die anderen im Team müssen abliefern. So im Bereich 3500/3600 Holz werden die Gastgeber bringen müssen, wenn sie eine Siegchance haben wollen. Da gilt es, voll fokussiert auf die 120 Wurf zu sein. „Es muss alles stimmen. Ich habe lernen müssen, dass bei dem Zählsystem über 120 Wurf nichts selbstverständlich ist“, sagt Günderoth.

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