Handball
Oberliga-Teams der HSG Eckbachtal sollen im Januar spielen
Zwei Partien haben die Herren der HSG Eckbachtal in der Handball-Oberliga absolviert. Zweimal haben sie verloren. Andere Teams wie die VTZ Saarpfalz und der TV Homburg haben noch keine Partie absolviert. Doch am Wochenende 9./10. Januar soll es weitergehen. Jedenfalls ist das der angepeilte Termin der Verantwortlichen der Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar (RPS).
„Ich glaube nicht, dass das realistisch ist“, meint HSG-Trainer Thorsten Koch. Dafür seien die Infektionszahlen einfach noch zu hoch. Und außerdem stünde den Teams ja auch noch eine adäquate Vorbereitung zu. „Dazu müssten die Hallen Mitte Dezember wieder flächendeckend geöffnet sein“, sagt Koch. Und das sehe er in der derzeitigen Situation einfach nicht.
Koch: Gut, dass ein Termin da ist
Doch verteufeln will er den von der Liga aufgestellten Termin nicht: „Es ist schön, dass wir überhaupt einen Termin haben“, erläutert er und verweist auf den ersten Lockdown im Frühjahr. Damals habe es keinen Termin gegeben. Nichts, an dem man sich habe festhalten können. „Das ist besser, als zu sagen: Mal abwarten, was passiert.“ Das Präsidium der Oberliga RPS sei nicht zu beneiden. „Wir warten darauf, was das Präsidium entscheidet. Und dort wartet man darauf, was die Bundesregierung sagt.“
Die Oberliga RPS sei zudem noch in einer relativ angenehmen Situation. Die Liga ist vor Beginn der Saison in zwei Staffeln geteilt worden. „Dadurch haben wir nicht so viele Spiele. Das kann uns jetzt zugute kommen.“ Und an Fasnacht und Ostern gebe es noch freie Termine, um ausgefallene oder verlegte Spiele nachzuholen. „Andere Ligen können nur eine einfache Runde spielen.“
HSG-B-Jugend soll am 23. Januar in Runde starten
Und um so etwas zu finden, muss Koch gar nicht weit schauen. Im eigenen Verein trifft das die männliche B-Jugend in der Oberliga. Die Mannschaft von Trainer Lukas Tschischka soll demnach am 23. Januar 2021 mit einem Heimspiel gegen den SV Zweibrücken in die Runde starten. „Ich weiß nicht, ob der Termin zu halten ist“, hat auch Tschischka so seine Zweifel.
Zweimal virtuelles Training pro Woche, dazu noch eine Zusatzaufgabe aus dem läuferischen Bereich – das sei im Moment das Pensum, das sein Team, das in der Qualifikation den haushohen Favoriten TV Hochdorf bezwang, absolviere. „Das Handballerische ist dann relativ schnell wieder aufzuholen“, meint Tschischka.
Abwarten, was Regierung beschließt
Jetzt müsse man abwarten, was von der Regierung beschlossen werde. „Wenn alle zur gleichen Zeit starten, dann reicht auch mal wenig Vorbereitung. Man muss mit dem leben, was man bekommt. Da muss man flexibel sein.“ Alle Teams seien eingespielt und hätten ja auch schon die Qualifikation absolviert. Die Stimmung bei seiner Truppe sei ganz okay. „Die Jungs sind in einem Alter, in dem sie schon gut einordnen können, was passiert“, ist Tschischka überzeugt.