Handball
Oberliga: Saisonfinale für HSG Eckbachtal bei VTZ Saarpfalz
Die Freude war groß im Lager der HSG Eckbachtal nach dem Sieg über die HSG Worms und dem damit verbundenen Klassenverbleib. „Ich war begeistert, wie groß der Zuschauerzuspruch war“, sagt Koch. Es habe ihm großen Spaß gemacht, zu coachen – nicht nur wegen des Ergebnisses.
Im Anschluss an den knappen 24:23-Erfolg wurde gefeiert – mit Freibier. „Die Jungs haben sich ihre Glückwünsche abgeholt. Die Zuschauer waren begeistert, dass wir weiterhin Oberliga spielen“, berichtet Koch. Sein Team kann nun ohne Sorge nach Zweibrücken fahren.
FCK sticht Training
Für die Partie in der Westpfalz wird es Koch schwer haben, einen Kader zusammenzustellen. Hinter Michael Betz (Knieprobleme), Julian Pozywio (Bänder) und Sven Dopp (angeschlagen) stehen Fragezeichen. Gesehen hat Koch sein Team erst wieder im Abschlusstraining.
Die Übungseinheit am Dienstag fiel aus. „Die Spieler wollten alle Lautern gucken, und bevor ich mir den Unmut meiner Spieler zuziehe, habe ich es ausfallen lassen“, berichtet Koch. Nachvollziehbar, dass er – nachdem das Saisonziel erreicht ist – nicht auf ein Training beharrt hat.
Rekord als Randnotiz
Dennoch: Ganz vorbei ist die Saison für die HSG noch nicht. Die „Gekkos“ können die Spielzeit mit einem weiteren Erfolg bei der VTZ Saarpfalz krönen. Dann hätte das Team 29 Punkte und würde damit die bisherige Bestmarke aus der Saison 2009/2010 einstellen. Ein Ziel sei das jedoch nicht.
„Es wäre eine Randnotiz. Wir müssen erst mal schauen, wie wir den Spannungsbogen wieder aufbauen“, erklärt Koch die Problematik des letzten Saisonspiels. Einfach werde es nicht, in Zweibrücken zu bestehen, ist sich der Übungsleiter sicher. Er wirft schon einen Blick über das Wochenende hinaus in die Zukunft.
Keine lange Pause
„Mir tut auch Mal eine Pause gut“, gibt der Übungsleiter zu. Doch auch die wird wohl nicht allzu lange ausfallen, gilt es doch bereits bald die Planungen für die kommende Saison aufzunehmen. Vielleicht geht die HSG in diese mit ihrer besten Bilanz seit mehr als zehn Jahren. Dazu gilt es jedoch, noch einen Sieg zu holen.