Handball
Oberliga: HSG Eckbachtal verliert knapp bei HF Illtal
Mohamed Subab klingt im RHEINPFALZ-Telefonat hin- und hergerissen. Auf der einen Seite attestierte er der Mannschaft erneut eine großartige kämpferische Leistung. Auf der anderen Seite sagt er aber auch: „Ärgerlich. Da war mehr drin. Wenn man gesehen hat, wie die Illtaler zwischendurch gemeckert haben ...“ Da habe man gewusst, dass die Gastgeber nicht zufrieden gewesen seien.
Am Ende sei es wohl ein bisschen Kopfsache gewesen, meint der ehemalige Kreisläufer. „Vorne machen wir die Tore nicht und kassieren stattdessen hinten ein paar Buden.“ Das Team habe, wie schon gegen Daun, super gekämpft. Philip Rogawski kam diesmal auch im Angriff zum Einsatz und trug sich mit vier Treffern in die Torschützenliste ein. Aber auch die Jungen wie Lars Zalik (1 Tor) und Bennet Löhmar haben wieder ihren Mann gestanden. Bei der HSG gab’s auch das nächste Oberliga-Debüt: Torwart Clemens Diehl bekam in den letzten fünf Minuten seine erste Bewährungschance. „Er hat das ordentlich gemacht“, meint Subab.
Bis zum 20:20 im Geschäft
Bis zum 20:20 (47.) war die HSG mittendrin im Geschäft und durfte sich noch Hoffnungen auf die nächsten Zähler machen. „In den letzten zehn Minuten sind wir nachlässig geworden. Da haben wir in der Abwehr keinen Zugriff mehr bekommen“, meint Subab.
Unterm Strich bleibt bei ihm aber die Erkenntnis, dass die HSG in der Ausgabe 2021 absolut wettbewerbsfähig in der Oberliga ist. Die Zeiten, in denen die HSG eine Fahrstuhlmannschaft gewesen sei, seien vorbei. „Wir haben nicht die überragenden Einzelspieler. Bei uns muss alles über das Kollektiv kommen.“