Handball RHEINPFALZ Plus Artikel Oberliga: HSG Eckbachtal verliert beim TV Offenbach 19:40

HSG-Spieler Maximilian Schreiber (links) im Angriff. Doch die Abwehr des TV Offenbach steht.
HSG-Spieler Maximilian Schreiber (links) im Angriff. Doch die Abwehr des TV Offenbach steht.

Nach sieben Partien ohne Niederlage hat Oberligist HSG Eckbachtal am Sonntagabend 19:40 (8:22) beim TV Offenbach verloren. Das Fehlen einiger Stammspieler machte sich bemerkbar.

Auf diese Auswärtsfahrt hätte Thorsten Koch, Trainer der HSG Eckbachtal, sicher gerne verzichtet. Gegen den Tabellendritten aus der Südpfalz klappte wenig. Dementsprechend deutlich gestaltete sich das Spiel und am Ende auch das Ergebnis. „Wir haben nicht Mal ansatzweise das gebracht, was wir uns vorgenommen hatten. Da gibt es nichts schönzureden“, ärgerte sich der Übungsleiter nach der Begegnung.

Seine „Gekkos“ waren mit einem stark veränderten Kader nach Offenbach gereist. Auf zahlreiche Stammkräfte musste Koch verzichten. Jochen Schloß (verletzt), Julian Pozywio (verletzt), Sven Dopp und Michael Betz (beruflich) fehlten. Dafür halfen gleich vier A-Jugend-Spieler und mit Arthur Schalk ein Akteur aus der zweiten Mannschaft aus. Sie schafften es jedoch nicht, die Ausfälle so zu kompensieren, dass beim TV Offenbach die Überraschung möglich gewesen wäre. „Jetzt darf man nicht vergessen, dass sie eine Spitzentruppe sind. In Offenbach haben wir schon oft genug mit einer kompletten Mannschaft verloren“, stellte der Trainer klar.

„Wir haben heute haarsträubende Fehler gemacht“

Dennoch, geärgert hatte ihn die deftige und auch in der Höhe verdiente Niederlage schon. „Wir haben heute haarsträubende Fehler gemacht. Heute hat wirklich keiner Normalform gezeigt“, sagte der Übungsleiter. Egal, wen er gebracht habe, jeder habe einen gebrauchten Tag erwischt.

Dessen Mannschaft gestaltete die ersten zehn Minuten der Partie noch halbwegs ausgeglichen. Dann gaben die „Gekkos“ das Spiel mehr und mehr aus der Hand und gerieten durch zahlreiche Fehlpässe ins Hintertreffen. Nach 30 Minuten führten die Gastgeber bereits mit 14 Toren.

Und auch die zweiten 30 Minuten sollten keine Besserung bringen. Im Gegenteil. Die Gastgeber setzten sich weiter ab, gewannen am Ende verdient mit 40:19 und damit noch höher als im Hinspiel (39:27). Für die HSG war es damit die höchste Niederlage der Saison.

Am Sonntag geht’s nach Bingen

Nach sieben ungeschlagenen Spielen dürften Koch und Co. diese jedoch verschmerzen können. Denn auch nach dem Spieltag steht die HSG auf einem guten achten Tabellenplatz und dürfte mit dem Abstieg nichts mehr zu tun bekommen. Der Trainer glaubt aber erst daran, wenn rechnerisch nichts mehr möglich ist.

„Ich glaube, dass wir noch einen Sieg brauchen“, sagt Koch. Diesen könnten die „Gekkos“ bereits am Sonntag (17 Uhr) in Bingen holen. An der schwierigen Personalsituation dürfte sich indes nicht viel ändern. Koch hofft, dass er zum Derby gegen Worms, eine Woche später, wieder einige Stammspieler im Kader hat.

x