Handball RHEINPFALZ Plus Artikel Oberliga: Heimauftakt für HSG Eckbachtal gegen TuS Daun

Silas Rogawski ist schon einige Zeit im Dunstkreis des Oberligakaders. Gegen Homburg hat er zwei Tore geworfen.
Silas Rogawski ist schon einige Zeit im Dunstkreis des Oberligakaders. Gegen Homburg hat er zwei Tore geworfen.

Normalerweise ist ein Aufsteiger eher in die Kategorie „dankbarer Gegner“ fürs erste Saisonheimspiel einzuordnen. Für den TuS Daun, der am Sonntag (17 Uhr) in Dirmstein auf die HSG Eckbachtal trifft, gilt das aber nicht.

Thorsten Koch wird am Sonntag vermutlich ganz genau die Verkehrsnachrichten verfolgen. Nicht, weil er mit der Familie vor dem Spiel noch einen ausgedehnten Ausflug ins Grüne macht. Jochen Schloß kommt an dem Tag aber aus dem Urlaub heim. Schafft er es rechtzeitig, wird er wohl auch im Kader der „Gekkos“ für das Heimspiel gegen Daun stehen. „Er hat zwar dann 14 Tage nicht trainiert. Aber ich kann so oder so nicht auf ihn verzichten“, sagt Koch. Schloß sei einer der fittesten Spieler im Kader und ungemein wichtig für die Abwehr.

Gegen die offensive 3-2-1-Deckung der Gäste aus der Eifel kommt den Spielern aus der Rückraummitte wie Schloß, Nisse Nehrdich und Maximilian Schreiber auch noch die Rolle des Ballverteilers zu. „Die Außen und die Kreisläufer werden mehr Platz haben“, vermutet Koch. Und: „Es wird viele Zweikämpfe geben.“ Diese spielen sich aber weiter weg vom Tor ab. Da braucht es Akteure, die sich im direkten Duell gegen die Gegenspieler durchsetzen.

Nachwuchs wieder gefordert

Da sind wahrscheinlich auch die Nachwuchsleute gefordert. Bennet Löhmar und Lars Zalik (beide A-Jugend) sowie Marc Bappert und Silas Rogawski (beide zweite Mannschaft) kamen schon am vergangenen Wochenende beim TV Homburg zum Einsatz. In dieser Woche haben sie mit der „Ersten“ trainiert. „Die Selbstverständlichkeit bei den Abläufen fehlt noch“, hat Koch erkannt. Aber das sei ein Prozess, der dauere.

Helfen soll in Zukunft auch ein Neuer mit einem vertrauten Namen: Philip Rogawski (27), Bruder der beiden HSG-Spieler Silas und Jona, kann jetzt ebenfalls für die „Gekkos“ auflaufen. Er betreut am Handballleistungszentrum Friesenheim/Hochdorf die D-Jugend und war früher für die HR Göllheim/Eisenberg/Asselheim/Kindenheim aktiv, kennt von da auch HSG-Kreisläufer Georg Ebel.

Seit zwei Wochen sei Rogawski, ebenfalls Kreisläufer, im Training, berichtet Thorsten Koch. Doch der Coach setzt vor allem auf die Fähigkeiten des Neuen in der Verteidigung. Von der Athletik her sei Philip Rogawski natürlich noch nicht auf dem gewünschten Level. „Aber er ist eine Option.“

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