Frankenthal Nordend: Neustart fürs Siedlerfest

Mit der Kutsche durchs Nordend: Miss Strohhut Sonja Erbach und Michele Russo, Vorsitzender der Siedlergemeinschaft.
Mit der Kutsche durchs Nordend: Miss Strohhut Sonja Erbach und Michele Russo, Vorsitzender der Siedlergemeinschaft.

Bei idealem Wetter war das Sommerfest der BASF Siedlergemeinschaft Nordend am Samstag und Sonntag gut besucht, zumal es zuvor zwei Jahre pandemiebedingt ausfallen musste. Zum Auftakt gab es, wie jedes Jahr, einen Umzug, diesmal in Mini-Ausführung.

„Endlich wieder im Viertel feiern“, das war auf dem Festplatz von vielen Gästen zu hören. Die moderaten Preise für Bratwurst und Co, ebenso für die Getränke und Kuchen verlockten dazu, das Mittag- oder Abendessen statt zuhause auf dem Fest zu genießen. Der Umzug rollte durch verschiedene Straßen, wobei einige Bürger Fähnchen oder Luftballons in ihren Gärten platziert hatten. Nur wenige verfolgten allerdings den Umzug. Er bestand diesmal ohnehin nur aus wenigen Personen.

Musikzug an der Spitze

Der Musikzug Nordend machte mit einer kleinen Gruppe und viel Elan den Anfang, begleitet von einer Fußgruppe der Siedlergemeinschaft Nordend. Die neue Miss Strohhut, Sonja Erbach, winkte gemeinsam mit dem Vorsitzenden der Siedlergemeinschaft, Michele Russo, den wenigen Zuschauern von der geschmückten Kutsche aus zu, die von einem Auto gezogen wurde. Eine Fußgruppe der Rosenkavaliere Frankenthal und eine Dame mit einem Wagen aus der Vogelsiedlung – mit Käfig und Vogelattrappen – komplettierten den Umzug.

Angebote auf Kerweplatz beliebt

Gute Stimmung herrschte auf dem Kerweplatz: Sowohl Kinderschminken als auch Karussellfahren und Schießstand kamen gut an. Begehrt waren auch die Lose der Tombola. Der Hauptgewinn war ein Aufenthalt für zwei Personen in der Thermen- und Badewelt Sinsheim. Gut angenommen wurde der sonntägliche Frühschoppen bei Brezeln und Weißwurst sowie Weizenbier. Und für Unterhaltung sorgten an beiden Tagen die „Amigos aus de Palz“ alias Dieter und Sascha Grimm.

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