Frankenthal Noch Luft nach oben

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FRANKENTHAL. Die Fußball-Frauen der VT Frankenthal starten heute, Mittwoch, 19.30 Uhr, im Kreispokal gegen den 1. FFC Ludwigshafen in die neue Saison. Für die Mannschaft, die vor einem Jahr durch den Zusammenschluss der B-Juniorinnen des SV Studernheim mit dem Frauenteam der VT entstanden ist, ist es die zweite Spielzeit in der Bezirksliga Vorderpfalz. Ziel ist ein besseres Abschneiden als der sechste Platz der vergangenen Runde.

Damit es am Ende mit einem oberen Tabellenplatz klappt, müsse aber noch einiges besser werden, betont Timo Schlüter, der das Team zusammen mit Monika Ernemann trainiert. Als größte Baustelle bezeichnet er die schwache Trainingsbeteiligung – ein Problem, das sich wie ein roter Faden durch die ganze vergangene Runde zog. Ausbildungs- oder arbeitsbedingt musste das Trainergespann auch vor Partien oft kurzfristige Absagen hinnehmen. Die Folge: Ernemann und Schlüter mussten häufig mit elf, zwölf Spielerinnen auskommen, in einigen Begegnungen sogar nur mit zehn. Angesichts dieser Voraussetzungen ist Schlüter mit dem Abschneiden seines noch jungen Teams in der ersten gemeinsamen Saison in einer Elferliga zufrieden. Doch er weiß auch: „Wenn die Mädels nicht regelmäßig zusammen auf dem Platz stehen, ist es schwierig, Spielzüge einzustudieren und Automatismen zu entwickeln.“ Auch die Vorbereitung auf die neue Spielzeit sei nicht optimal verlaufen. Nachholbedarf sieht der VT-Coach auch noch im konditionellen Bereich. „In der vergangenen Runde war bei vielen Spielerinnen nach der 60. Minute die Luft raus. Da müssen wir weiter hart arbeiten.“ Dennoch glaubt er an das Potenzial der Mannschaft. „Wir haben sehr gute Spielerinnen im Kader. Wenn die Trainingsbeteiligung und Einstellung stimmen, können wir viel erreichen.“ Schlüter verweist auf die vier Siege der VT-Frauen in Folge zum Abschluss der vergangenen Bezirksliga-Saison. „Da hat man gesehen, was möglich ist, wenn alle Spielerinnen mitziehen.“ Er verweist auch auf die große Stärke des Teams: „Die Chemie stimmt, und auch der Spaß ist vorhanden. Die Mädels haben sich nach dem Zusammenschluss vor einem Jahr gleich gut verstanden.“ Änderungen im Kader gab es in der Sommerpause praktisch keine. Fatma Selcik (1. FFC Ludwigshafen) kam bereits Ende der vergangenen Saison zur VT. Lena Csajagi aus der eigenen Jugend ist nun auch bei den Frauen spielberechtigt. Eingewöhnungszeit sollte sie keine brauchen. Csajagi trainiert bereits seit zwei Jahren bei den Aktiven mit. Schlüter spricht von einer guten Mischung aus jungen Talenten und erfahrenen Führungsspielerinnen wie Vanessa Honisch, Valerie Wieber, Daniela Tosic oder Abwehrchefin Sarah Höllriegl. Das erste Pflichtspiel steht für die VT-Frauen heute Abend um 19.30 Uhr auf dem Programm. Auf eigenem Platz wird im Kreispokal Landesligist 1. FFC Ludwigshafen empfangen. Schlüter spricht von einem schwierigen Gegner. „Wir sind da ganz klar nicht der Favorit und sehen das als Zusatzspiel. Ludwigshafen spielt eine Klasse höher – da müssen wir schauen, was wir mitnehmen können.“ Vor einem Jahr machte die Zusammenlegung von VT-Frauen und Studernheimer Juniorinnen für beide Seiten das Spielen in einer Elferliga, also einer Klasse mit elf Feldspielerinnen, überhaupt erst möglich. „Ich bin als damaliger B-Jugend-Trainer des SVS auf Monika Ernemann zugegangen, und sie war sofort einverstanden“, erinnert sich Schlüter. Der VT-Kader Tanja Butz, Eva Böhme, Jessica Theresa Cichy, Lena Csajagi, Lisa Csajagi, Celine Euler, Vanessa Honisch, Sarah Höllriegl, Christina Just, Katrin Viktorowna Just, Natascha Heidi Keil, Katinka Letschert, Natalie Letschert, Julia Franziska May, Christine Panek, Anna Maria Reichart, Isabell Maria Schmidt, Nadine Vanessa Schmidtko, Wanwisa Elisabeth Schmitt, Fatma Selcik, Beate Tomozyk, Daniela Tosic, Valerie Wieber, Kelly Bianca Wnendt, Anastasia Wolf, Denise Wolff, Gönül Yurteri.

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