Frankenthal
Neues Mobilitätsteam für Frankenthal: Zwei Planer sollen Verkehr neu ordnen
Die Vorschusslorbeeren sind groß: „Ich habe den beiden gesagt: ,Die ganze Stadt hat auf Sie gewartet’“, erklärt Frankenthals Oberbürgermeister Nicolas Meyer (FWG) im Ausschuss für Stadtentwicklung, Klima und Mobilität. Gemeint sind Julia McCarthy und Tristan Seiwerth.
Sie bilden das neue Mobilitätsteam der Verwaltung, angesiedelt in der Stabsstelle Strategie, Stadtentwicklung und Wirtschaftsförderung. Ihr Auftrag: die Verkehrs- und Mobilitätsplanung in Frankenthal – vom Fuß- und Radverkehr über den ÖPNV bis zum Auto.
ÖPNV und E-Mobilität als Aufgaben
Julia McCarthy ist Frankenthalerin. Sie hat Betriebswirtschaft studiert (Bachelor) und Logistikmanagement (Master) und war elf Jahre bei der Deutschen Bahn, zuletzt in Frankfurt in der Konzernstrategie und der strategischen Angebotsplanung tätig. Ihre Schwerpunkte sind der öffentliche Nahverkehr und E-Mobilität.
In Frankenthal will sie zunächst auf kurzfristig wirksame Verbesserungen im ÖPNV setzen. Außerdem soll sie das Parkraumbewirtschaftungskonzept weiterentwickeln beziehungsweise auf den Weg bringen und eine Grundlage für den Ausbau der Ladeinfrastruktur für die E-Mobilität erarbeiten.
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Tristan Seiwerth bringt aus mehreren Stationen Erfahrung in der Planung mit. Aufgewachsen im Landkreis Kusel, studierte er Geografie in Trier und arbeitete in einem Planungs- und Beratungsbüro an Mobilitätskonzepten. Bis zuletzt war er als Verkehrsplaner bei der Stadt Waiblingen in der Region Stuttgart tätig. Dort verantwortete er Projekte vom Radverkehr über die Verkehrsentwicklungsplanung bis hin zu Bürgerbeteiligung und autonomen Anwendungen. Nach der Geburt seiner Tochter zog es ihn zurück in die Pfalz.
Hier möchte er die verschiedenen Verkehrsarten in einem integrierten Mobilitätskonzept zusammenführen, „sodass sie als Gesamtsystem ihre volle Wirkung entfalten können“, wie die Stadt mitteilt. Ein Schwerpunkt soll zunächst auf dem Radverkehr liegen, dazu sollen Projekte kommen, die den Verkehrsraum neu ordnen, Quartiere besser anbinden und Frankenthal näher an das Ziel bringen, eine „Stadt der kurzen Wege“ zu werden.