Frankenthal RHEINPFALZ Plus Artikel Neue Internetseite: Hilfreiche Informationen für pflegende Angehörige

Etwa 3000 Pflegebedürftige gibt es in Frankenthal.
Etwa 3000 Pflegebedürftige gibt es in Frankenthal.

Eine neue Internetseite der Stadt Frankenthal, die speziell für pflegende Angehörige gedacht ist, ist seit April freigeschaltet. Dem Seniorenbeirat wurde sie jetzt erläutert.

Rund 3000 Pflegebedürftige gibt es (Stand 2023) in Frankenthal, davon werden rund 1900 von Angehörigen versorgt. Annette Fahlbusch von der Stabsstelle Sozialplanung, Bereich Familie Jugend und Soziales stellte die neue Seite in der Sitzung des Seniorenbeirats vor. Diese ist sehr umfangreich, es gibt Informationen zu Fragen bei einer bevorstehenden Pflege zu Hause bis zu ambulanten Pflegemaßnahmen oder zur Suche nach einem Heimplatz. Die Informationen reichen von Leistungen für pflegende Angehörige, über Hilfe- und Pflegeangebote, gesundheitliche Versorgung, Selbsthilfe über die Beratung für Kinder und Jugendliche bis hin zur Hospiz- und Palliativberatung.

In den jeweiligen Unterpunkten werden alle relevanten Themen beleuchtet und Auskünfte zu zentralen Stellen von der kommunalen bis zur Bundesebene gegeben. Hingewiesen wird darin auch auf die App „Krisenkompass“ der Telefonseelsorge, die als eine Art Notfallkoffer in Krisensituationen dienen soll und unter anderem die Telefonnummer der Telefonseelsorge beinhaltet.

Auch Infos für helfende Kinder und Jugendliche

Unter dem Punkt „Beratung und Informationen“ für pflegende Kinder und Jugendliche gibt es ebenfalls ausführliche Informationen. Dies, da auch häufig Kinder und Jugendliche in die Pflege zu Hause eingebunden sind, wie Fahlbusch sagte. Sie erwähnte zudem den Ratgeber der Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen (BAGSO) „Entlastung für die Seele“, der im Internet heruntergeladen werden kann. In Papierform soll der Ratgeber laut der Arbeitsgemeinschaft im Sommer neu gedruckt werden.

Die Suche nach der städtischen Seite für pflegende Angehörige sei etwas umständlich, merkten einige in der Sitzung an. Ausführlich mit der neuen Seite hat sich Gisela Werle-Schneider (SPD) befasst, die selbst Erfahrung in der Angehörigenpflege hat. Sie lobte die umfangreiche Internetseite mit ihren vielen Unterpunkten sehr.

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