Frankenthal Manko Chancenausbeute

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FRANKENTHAL. In der Frauen-Bezirksliga für Neuner-Teams verlor die VT Frankenthal am Samstag auswärts gegen Tabellenführer FC Leistadt klar mit 4:1 (1:0). Die Eintracht Lambsheim musste sich der SG Göcklingen/Minderslachen 2:4 (2:2) geschlagen geben.

Die Frankenthalerinnen konnten mit dem Spitzenreiter laut VT-Trainerin Monika Ernemann zwar lange gut mithalten, scheiterten am Ende aber an den eigenen Fehlern. „Vor allem in der ersten Halbzeit gab es einen offenen Schlagabtausch“, berichtet Ernemann. Als in der 39. Minute durch FC-Spielerin Laura Stabile der erste und kurz nach dem Seitenwechsel durch Julia Krapp (53.) der zweite Gegentreffer fielen, ließen sich die Gäste nicht unterkriegen. Valerie Wieber erzielte den Ausgleich für die VT (60.). Die Mannschaft ging nun in die Offensive, konnte den Leistadterinnen aber am Ende nicht genug entgegensetzen. „Leistadt zeigte deutlich mehr Aggressivität und Siegeswille. Zudem konnten sie ihre Chancen fast immer nutzen. Genau das ist unser großes Manko“, so Ernemann. Krapp erzielte zwei weitere Treffer (70./80.) für den FC zum 4:1-Endstand. „Wir hatten diesmal mit dem Sandplatz und einem Ausfall im Tor zu kämpfen“, erklärt Ernemann. „Dennoch hatte Leistadt den Sieg verdient.“ Für die Lambsheimerinnen hatte es am Samstag zunächst nicht nach einer Niederlage ausgesehen. Schon nach drei Minuten traf Daniela Steitz zur 1:0-Führung. Michelle Nachbauer erhöhte kurz darauf sogar auf 2:0 (20.). „Dass wir so schnell vorne lagen, war überraschend und eine Freude. Leider ist es so nicht weitergegangen“, erläutert Eintracht-Betreuer Marcus Bodensohn. Göcklingen/ Minderslachen steigerte sich, Michelle Dübon glich noch vor der Pause mit zwei Treffern aus (30./43.). Nach dem Seitenwechsel gelangen den Gastgeberinnen zwei weitere Tore. Sophia Dreisigacker (55.) und Lisa Prüfe (60.) sorgten für den 4:2-Endstand. Obwohl Lambsheim eigene Akzente setzte, fehlte am Ende der letzte Impuls. Trotz der Niederlage war Bodensohn nicht unzufrieden: „Die Leistung war in Ordnung. Vor allem die beiden Ersatztorfrauen haben einen guten Job gemacht.“ (fae)

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