Frankenthal RHEINPFALZ Plus Artikel Mörsch: Läutwerk repariert, Messergebnis steht aus

Steht im Zentrum des größten Frankenthaler Vororts Mörsch: der Turm der Heilig-Kreuz-Kirche.
Steht im Zentrum des größten Frankenthaler Vororts Mörsch: der Turm der Heilig-Kreuz-Kirche.

Das Läutwerk der in der Mörscher Heilig-Kreuz-Kirche installierten Uhr wird diese Woche repariert. Danach wird es im Vorort allerdings vorerst nur tagsüber zu hören sein. Nach einer Beschwerde dürfen die Glocken nachts nicht erklingen. Ergebnisse einer Schallmessung stehen noch aus.

Nach Auskunft der Stadtverwaltung werden die an der Anlage notwendigen Arbeiten dieser Tage erledigt. Das hatte Bürgermeister Bernd Knöppel (CDU) in der Ortsbeiratssitzung im September angekündigt, in der die Beschwerde über das Geräusch der Glocken im Turm der katholischen Kirche Thema waren. Der Stand damals: Mitte Juli hatte die die Struktur- und Genehmigungsdirektion (SGD) Süd in Neustadt verfügt, dass das Zeitsignal per Glockenschlag nächtens von 22 bis 6 Uhr stumm bleiben muss.

Genaue Messung notwendig

Grund für die Anordnung: mehrere Beschwerden und „überschlägige Messungen“, denen zufolge die Glocken in der Nachtzeit zu laut seien. Dem sollte eine weitere Messung nach den Vorschriften der sogenannten TA Lärm folgen. Ob diese schon erledigt wurde, möglicherweise schon Ergebnisse bei der Stadtverwaltung vorliegen, dazu konnte die Pressestelle auf RHEINPFALZ-Anfrage keine Auskunft geben.

Grenzwerte für Glockenschlag

Soll vom Kirchturm wieder der Glockenschlag zu hören sein, wenn die Zeiger auf die volle, halbe oder viertel Stunde rücken, dann darf ihr Schall an der nächstgelegenen Wohnbebauung bestimmte Grenzwerte nicht überschreiten: Der Beurteilungspegel liegt bei 40 Dezibel (db) A für ein reines Wohngebiet und 45 dB(A) für ein Mischgebiet. Maximal dürfen 60 beziehungsweise 65 dB(A) erreicht werden.

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