Frankenthal Leserbriefe an die Lokalredaktion:

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Der Umbau in Frankenthal, Hauptbahnhof, ist ein einziges Ärgernis, was den Rahmen eines Leserbriefs sprengen würde. Das Desaster mit den Aufzügen wird nur noch getoppt durch das Nicht-Reagieren der DB. Seit circa Ostern 2014 wird an den gerade mal zwei Bahnsteigen rumgebaut. Zum „kleinen“ Fahrplanwechsel (Juni 2015) sollten alle Aufzüge (Hauptbahnhof und Süd) in Betrieb gehen. Auf alle Anfragen über diverse Kanäle erhielt ich nicht eine Antwort. Leider scheint aber auch im Rathaus kein Mitarbeiter je Berührung mit dem Bahnhof zu haben. Wäre ich Bürgermeister, würde ich einen digitalen Hochzähler installieren: „Seit ... Tagen kein Aufzugsbetrieb – dank Deutscher Bahn“. Die Unruhe im alten Wohngebiet Pilgerpfad ist begründet. Diese Häuser wurden als Einfamilienhäuser gebaut. Die Bauplätze sind klein, und hier ist Grenzbebauung, das heißt, es steht jedes Haus auf der Grundstücksgrenze. Wird also ein Haus aufgestockt, sitzt der hintere Nachbar sozusagen im „Hinterhof“. Steht dann das aufgestockte Haus noch auf der Südseite, hat der hintere Nachbar im Winterhalbjahr nur noch Schatten im Garten. Eins ist auch noch zu bedenken: Unsere Straßen wurden damals (1971 bis 1972) viel zu eng und zu schmal gebaut, und es gibt nicht mal Gehwege. Zwei Autos kommen fast nicht aneinander vorbei. Die vorhandenen Parkplätze reichen schon jetzt nicht aus, wo sollen dann die neu zugezogenen Bürger parken? Unsere hinteren Nachbarn sagten: Wenn ihr aufstockt, werden wir unser Haus verkaufen. Unser Viertel würde sich durch diese Bauveränderung zum Nachteil und zur Wertminderung verändern. In diesem Sinn: „vernünftig überlegen“.

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