Frankenthal Lärmschutz: Stadt erwägt Klage gegen Bahn

Die Stadt erwägt, auf dem Rechtsweg einen besseren Lärmschutz im Bereich des Bahnhaltepunkts Süd durchzusetzen. Darüber hat die Verwaltung den Planungs- und Umweltausschuss informiert. Während die Deutsche Bahn AG innerhalb ihrer bundesweiten Lärmaktionsplanung für andere Aspekte entlang der Strecke durch Frankenthal eine Prüfung zugesagt habe, hülle sie sich beim 2015 in Betrieb genommenen Haltepunkt in Schweigen. Aus Sicht der Verwaltung wäre es notwendig, die Schallschutzwand um 250 Meter zu verlängern. Dazu wolle man schriftlich erneut eine Stellungnahme einfordern. Bleibe diese aus, würden juristische Schritte geprüft, sagte Marika Denzer, Leiterin des Fachbereichs Planen und Bauen, in der Sitzung vergangene Woche. Laut im vergangenen Jahr ermittelten Messwerten ist die Anzahl der in Frankenthal beeinträchtigten Bürger seit 2015 um mehr als das Doppelte gestiegen. Auch passieren täglich 34 Züge mehr die Stadt – davon sind allein 20 Güterzüge.