Frankenthal
Kurze Wege und modernes Angebot: Neue Physiotherapiepraxis in Stadtklinik
Mit der Eröffnung der neuen Physiotherapiepraxis im ersten Stock der Stadtklinik erweitert das Haus sein Leistungsspektrum um ein modernes und patientennahes Angebot. Unter der Leitung von Beate Bräunig stehen acht erfahrene Therapeuten bereit. Sie arbeiten im Blocksystem nach Rotationsprinzip und sind wechselweise auf allen Stationen des 315-Betten-Hauses und in der Praxis im Einsatz. So könne, sagt Bräunig, eine durchgehende Versorgung sichergestellt werden.
Die neue Physiotherapiepraxis verfügt über drei Behandlungsräume sowie einen bestens ausgestatteten Geräteraum. Dieser wird nicht nur von Patienten für Bewegungs-, Mobilisierungs- und Kräftigungsübungen genutzt, sondern auch gerne von Mitarbeitern der Stadtklinik im Rahmen des eingeführten betrieblichen Gesundheitsmanagements.
Für die Neueinrichtung der Praxis wurden 20.000 Euro investiert. Dies sei, so Andor Toth, kaufmännischer Direktor der Stadtklinik, eine vergleichsweise geringe Summe angesichts eines zu erwartenden Jahresumsatzes von rund 300.000 Euro. An der Renovierung haben zwölf Mitarbeiter der hauseigenen technischen Abteilung mitgewirkt.
Von Krankengymnastik bis Atemtherapie
Die Praxis in der Stadtklinik bietet sämtliche gängigen physiotherapeutischen Verfahren an – von Krankengymnastik und gerätegestützter Krankengymnastik über Bobath-Therapie für das zentrale Nervensystem, Manuelle Therapie, PNF (Propriozeptive Neuromuskuläre Facilitation), manuelle Lymphdrainage und physikalische Therapien (Wärme, Kälte, Elektro) bis hin zur klassischen Massagetherapie.
Ein besonderer Schwerpunkt ist laut Angaben der Verantwortlichen die Atemtherapie, die in enger Zusammenarbeit mit Pneumologen entwickelt wurde und insbesondere Patienten mit chronischen Lungenerkrankungen zugutekommt.
Vertraute Nachversorgung nach Klinikaufenthalt
„Unsere Patienten profitieren davon, dass sie nach einem stationären Aufenthalt direkt von ihrem vertrauten Therapeuten-Team weiter betreut werden können – ohne lange Anfahrswege in Kauf nehmen zu müssen“, betont Klinikdirektor Andor Toth.
Neben der Nachversorgung nach Operationen übernimmt die Praxis auch das Entlass-Management zur weiteren physiotherapeutischen Betreuung.