Frankenthal Kommunaler Vollzugsdienst: 11 500 Einsätze absolviert
11.500 Einsätze und Streifengänge haben die Mitarbeiter des Kommunalen Vollzugsdiensts (KVD) nach Angaben der Stadtverwaltung im vergangenen Jahr auf Frankenthaler Gemarkung absolviert. Neben Kontrollfahrten im Stadtgebiet, in den Vororten, am Rhein oder auf den Feldwegen habe es 7000 Einsätze „mit konkretem Handlungsbedarf“ gegeben. Laut Stadt haben die Beamten 3390 Mal kontrolliert, ob gegen Regeln der Gefahrenabwehrverordnung verstoßen wurde. Anlässe seien beispielsweise aggressives Betteln, Erregung öffentlichen Ärgernisses, Missachtung der Anleinpflicht für Hunde oder illegales Taubenfüttern gewesen. In 485 Fällen habe der KVD gemeldete Lärmbelästigungen geprüft. Weitere Aspekte, die in die Zuständigkeit des Vollzugsdiensts fallen sind der Jugendschutz oder Fälle, in denen psychisch kranken Personen sich selbst oder andere gefährden und in Kliniken untergebracht werden müssen. Hinzu kommen nach Darstellung der Stadt noch etwa 130 Gaststättenkontrollen, bei denen die Stadt unter anderem mit der Polizei zusammenarbeitet. Aktuell zähle der KVD zwölf Einsatzkräfte, die im Schichtbetrieb arbeiteten – in der Regel in Zweierteams, bei Bedarf laut Verwaltung auch zu dritt. Erkennbar seien die Kräfte des Frankenthaler Ordnungsamts an ihren blauen Uniformen mit dem Stadtwappen. Möglich seien aber auch Einsätze in Zivilkleidung.