Frankenthal Koch-Sieben siegt trotz schwacher Leistung

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Freinsheim. Fade Handballkost präsentierte die HSG Eckbachtal ihren Zuschauern im Pfalzligaspiel gegen die HSG Trifels am Samstagabend in Freinsheim. Trotzdem reichte es für die Gastgeber zu einem 31:25 (16:15)-Sieg. Die Sieben von HSG-Coach Thorsten Koch hat an Schwung verloren. Für die HSG Trifels lag ein Unentschieden im Bereich des Möglichen.

Gästetrainer Arnel Mesic war denn auch nicht unzufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft. Man habe die Sache ordentlich gemacht, meinte Mesic nach der Partie. Sein Team habe gut gedeckt und Eckbachtal des Öfteren in Verlegenheit gebracht. Ganz anders fiel die Bilanz von Eckbachtals Trainer Thorsten Koch aus, der die Leistung seiner Mannschaft mit den Worten „Thema verfehlt“ beschrieb. „Das habe ich kommen sehen. Das war das Ergebnis des schwachen Trainings der vergangenen Wochen“, meinte Koch. „Ich habe meinen Spielern gesagt, dass eine solche Leistung nicht meinen Ansprüchen genügt. Da erwarte ich mehr.“ Eckbachtal kam in der ersten Halbzeit fast gar nicht ins Spiel und ließ sich von der HSG Trifels einlullen. Die Südpfälzer waren mit lang vorgetragenen Angriffen vor allem über die rechte Seite erfolgreich. Immer wieder wurden Sven Lerzer oder Jan Bußer düpiert. Eckbachtal hatte seinen Gegner unterschätzt und musste sogar mehrfach einem Rückstand nachlaufen. Maximilian Schreiber sorgte dann doch noch für die knappe und glückliche 16:15-Pausenführung. Das Spiel stand auf des Messers Schneide. Das Schiedsrichtergespann hatte obendrein nicht den stärksten Tag erwischt. Auch in der zweiten Halbzeit zeigten die Gäste Biss, hatten aber das Pech, dass Maximilian Schreiber die Gastgeber immer wieder im Spiel hielt. Schreiber, der mit seinen zehn Toren neben Keeper Tobias Häuselmann bester HSG-Akteur war, brach sich immer wieder Bahn und brachte die Koch-Truppe auf die Siegerstraße. Auch, weil die HSG Trifels zwei gute Chancen und einen Siebenmeter vergab – zu viel, um die dann doch routiniert aufspielenden Hausherren in Verlegenheit zu bringen. Eckbachtal baute seinen Vorsprung aus und gewann schließlich mehr oder minder verdient. Thorsten Koch brachte es nach der Begegnung auf den Punkt: „Spielerisch hatten wir heute nicht viel auf der Platte. Wichtig waren die zwei Punkte. Die haben wir eingefahren und mehr nicht. Am Ende wird sich niemand mehr an das Spiel erinnern.“ Am kommenden Wochenende reist Eckbachtal nach Dahn, bevor es dann zum Hinrundenausklang gegen Spitzenreiter Offenbach kommt. So spielten sie HSG Eckbachtal: Häuselmann - Schreiber (10), Thomas Betz (4), Bußer, Sven Lerzer (je 3), Baumann, Subab, Suchomelli (je 2), Dopp, Wenzel (je 2/1), Staats (1) - Zuschauer: 50 - Schiedsrichter: Bayer/Schäfer (Saar).

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