Frankenthal
Kita-Jubiläum in Frankenthal: Finaltrikot von Ex-FCK-Profi versteigert
Drapiert auf einer Puppe, feierlich eingerahmt vom Klang der Vereinshymne, zog das Fußballtrikot alle Blicke auf sich: die Nummer zehn in Gold aus dem DFB-Pokalfinale 2024, handsigniert von Ex-FCK-Profi Philipp Klement, gespendet zum Kita-Jubiläum von einem anonymen Förderer. Eine Autogrammkarte gab’s obendrauf. Heike Macklé leitete die Versteigerung für den Förderverein. Mindestgebot war 50 Euro, geboten wurde in Zehnerschritten.
Nach zögerlichem Anfang entwickelte sich ein kleiner Bieterkampf. Bei 150 Euro fiel der Zuschlag an Laura Hahn. „Er ist mein Lieblingsspieler“ sagte die fußballbegeisterte Erzieherin. Eingerahmt hinter Glas soll die textile Trophäe nun einen Ehrenplatz im Wohnzimmer bekommen. Über den Erlös freut sich der Förderverein: Das Geld könne in Extras fließen, wie etwa ein Spiel-Tipi für den Außenbereich oder neue Schaumstoff-Bauklötze für den Turnraum, erklärte Carla Köhler, stellvertretende Vorsitzende des Elternausschusses.
350 Besucher beim Jubiläum
„Wir sind seit zehn Jahren ein lebendiges Haus“, freut sich Bianca Weilinger. Zum Jubiläum hat die Kita-Leiterin gemeinsam mit ihrem 18-köpfigen Team, Elternausschuss und Förderverein ein Sommerfest auf die Beine gestellt, an dem sich die rund 100 Kita-Kinder im Alter von eins bis sechs Jahren beteiligten. Etwa 350 Besucher feierten am Samstag auf der parkartigen Außenfläche.
Das Bühnenprogramm stand unter dem Motto „Musikfestival“, eröffnet wurde mit der umgedichteten Europahymne. Dann zeigten die Kinder der sechs Gruppen muntere Beiträge wie einen Tücher- und einen frechen Notentanz. Und sie hüpften als Biene Maja über die Bühne.
Zum umgedichteten Rocksong „Ich will wachsen“ („We will rock you“) begeisterten die „Löwenkinder“ mit Body-Percussion, die Vorschulkinder verabschiedeten sich mit dem Lied „Alle Kinder lernen lesen“.
Per Tombola ins Phantasialand
Auch eine Tombola durfte nicht fehlen: Mehr als 800 Preise, gespendet von privaten und gewerblichen Sponsoren, kamen unters Volk. Und so war jedes Los ein Gewinn – vom Aufenthalt im Phantasialand über den Kino-Gutschein zum selbst gebackenen Muffin.
In den Gruppenräumen ging es kreativ weiter: Kinderschminken und Glitzertattoos, Instrumente basteln, dazu Klanggeschichten, vorgelesen von einer ehrenamtlichen Vorlesepatin. Draußen lockten Kuchen und Salate, liebevoll vorbereitet vom Elternausschuss – ein Buffet, das so bunt war wie das Fest selbst.
