Frankenthal Kegeln: TuS-Damen stehen im Pokal-Halbfinale

Wiesbaden/Carlsberg. Die Keglerinnen des DCU-Zweitligisten TuS Gerolsheim stehen im Pokal-Halbfinale. Die Pfälzer gewannen ihre Gruppe am Sonntag in Wiesbaden. Nicht gereicht hat es dagegen für die SG Großkarlbach-Carlsberg (Gemischte Klasse), die auf den eigenen Bahnen knapp den Einzug in die Vorschlussrunde verpasste.
Dass es im Kegeln mal auf einen Punkt ankommt, ist selten. Gerolsheims Sportwartin hat das nach eigener Aussage schon erlebt. „Ich war auch mal bei einem Unentschieden dabei“, sagt Tina Wagner. Am Sonntag in Wiesbaden war’s wieder knapp. 1792 Kegel standen beim TuS, 1791 beim KSC Mörfelden. Gefreut haben sich beide Teams, denn beide haben sich fürs Pokal-Halbfinale am 10. Juni 2017 in Eppelheim qualifiziert. Dabei habe sich Sarah Ringelspacher (420 Kegel) als Startspielerin des TuS laut Wagner unerwartet schwer getan. „Wir lagen schnell etwa 45 Kegel hinten.“ Auch bei Kapitänin Lisa Köhler (470) sei am Anfang etwas der Wurm drin gewesen. „Sie ist dann aber immer besser reingekommen und hat eine super zweite Bahn gespielt. Da waren wir dann dran“, berichtet Wagner. Die Sportwartin selbst stellte mit 473 Holz die Weichen auf Halbfinale. „Ich hatte aber auch das Glück, dass die drei Spielerinnen der anderen Teams, die mit mir auf der Bahn waren, nicht zurechtgekommen sind.“ Vor dem letzten Durchgang sei man dann vorne gewesen. Michaela Biebinger (429), die vergangene Woche krank gewesen sei, habe hinten raus die Kraft etwas gefehlt. Knapp nicht gereicht hat es für die SG Großkarlbach-Carlsberg, die Dritte ihrer Fünfergruppe wurde. Mit 1660 Kegeln fehlten Rita Ittel (425), Andrea Heilmann (431), Tanja Zimmermann (406) und Ursula Göller (398) am Ende zehn Holz auf den Gruppenzweiten SG DKC/RW Neulußheim. Dabei entwickelte sich von Beginn an ein Dreikampf um die ersten beiden Plätze. Bei fast jedem Bahnwechsel gab es auch einen Führungswechsel. Die Gruppe gewann DSKC FA Leimen mit 1697 Zählern. Die TuS-Damen freuen sich aber jetzt schon aufs Halbfinale der acht besten Teams in Eppelheim. Die besten vier Mannschaften davon kommen ins Finale. „Die Bahnen sind zwar holzträchtig, liegen aber nicht jedem“, sagt Tina Wagner. Favoriten seien sicherlich Plankstadt und Eppelheim. „Aber vielleicht schaffen wir es ja wie letzte Saison als Vierter ins Finale“, meint Tina Wagner. |tc