Frankenthal „In Zukunft investiert“
Urkunden und kleine Geschenke: Die 27 besten Schüler ihres Jahrgangs wurden am Donnerstag bei der Abschlussfeier in der berufsbildenden Andreas-Albert-Schule von Schulleiter Thomas Kramer geehrt. Bereits vor einigen Wochen haben insgesamt rund 400 Schulabgänger ihre Zeugnisse erhalten.
„Ihr habt allen Grund zum Feiern“, sagte Kramer. „Ihr habt etwas geschafft, gepaukt und Menschen kennengelernt. Ihr habt eure Kompetenzen erweitert und in eure eigene Zukunft investiert.“ Wichtig seien im Leben auch die soziale Kompetenz und die Vielfältigkeit, denn die Unternehmen wünschten sich Engagement, Ausdauer und Belastbarkeit, betonte Kramer. Er forderte die Schüler dazu auf, ihre eigenen Stärken zu erkennen und ihren eigenen Weg zu gehen. Der Vorsitzende des Fördervereins der Schule, Mike Burkhardt, stellte die Aufgaben des Vereins vor. Ziel sei es, „da zu helfen, wo die staatliche Budgetierung nicht weiterkommt“. Der Verein habe 70 Mitglieder und jährliche Einnahmen von rund 1000 Euro. „Deshalb können wir keine großen Sprünge machen“, meinte Burkhardt. Der Verein übernehme die Finanzierung der Preise und bezahle Fahrten zu Veranstaltungen. Auch für die Reise des Direktors der Partnerschule in Ruanda habe man aufkommen können – dank einer Spende der BASF. Obwohl an der Andreas-Albert-Schule mehr als 1400 Schüler unterrichtet würden, sei sie die „meist unterschätzte Schule“ in Frankenthal, betonte Burkhardt. Er warb dafür, dass sich die örtlichen Firmen und die Absolventen für den Förderverein engagieren. Jens Knödler, Vertreter der Verwaltungs- und Wirtschafts-Akademie Rhein-Neckar (VWA), wies auf die Möglichkeiten der beruflichen Weiterbildung hin. Die VWA biete in berufsbegleitenden Studiengängen eine Alternative zur Hochschulausbildung. Im Abendstudium sei es beispielsweise möglich, in sechs Semestern den Abschluss zum Betriebswirt oder in sieben Semestern den Bachelor of Arts in Betriebswirtschaft zu erreichen, berichtete Knödler. Er gratulierte den Schülern der Dualen Berufsoberschule, die ihr Fachabitur erfolgreich abgeschlossen haben. Anschließend erhielten die Absolventen ihre Urkunde und ein Geschenk. Jahrgangsbeste —Fachschule Technik Maschinenbau: Moritz Klonig —Duale Berufsoberschule: Maximilian Hartmann —Höhere Berufsfachschule: Kibar Eroglu —Berufsschule: Ömer Sen, Walaa Mroue, Marc Eisengräber, Samantha Schulz, Alica Wiemers, Thomas Goraj, Sandra Mayer, Hüseyin Kandogmus, Anna Braun, Vladimir Fink, Eugen Ott, Marco Armbrust, Dennis Mario Cretti und Lisa Böll —Berufsfachschule I: Pauline Kunze, Lucas Geibel, Angela Kraus, Marcel Hoffmann, Marc René Kassel und Kerstin Luczinski —Berufsfachschule II: Remziye Yürekli und Konstantinos Vlachos —Berufsvorbereitungsjahr: Nungruthai Hakthale und Wilhelm Jockers. |ef