Frankenthal Idee: Neun Hektar Wohnen und Gewerbe an der Bahn

Blinde Fenster: das ehemalige Sudhaus der Brauerei an der Johann-Klein-Straße.
Blinde Fenster: das ehemalige Sudhaus der Brauerei an der Johann-Klein-Straße.

Eine grobe Vorstellung, welche Entwicklungschancen Fachleute für das Gelände westlich des Bahnhofs sehen, soll der Planungs- und Umweltausschuss bei seiner Sitzung am Donnerstag bekommen. Der von den benachbarten Gleisen ausgehende Lärm ist dabei wohl das kleinere Problem.

13 Baufelder haben die Planer in ihrer Skizze auf die rund neun Hektar Fläche entlang der Johann-Klein- und der Albertstraße gepackt. Ihnen schwebt dabei eine Mischung aus Wohnungsbau und gewerblicher Nutzung vor. Dass überhaupt Planungen für das Gelände stattfinden, hat mit der Teilnahme Frankenthals an der Baulandinitiative Rheinland-Pfalz „Gut Wohnen in der Region“ zu tun. Will die Stadt die Entwürfe konkret angehen, muss sie nun einen Förderantrag stellen.

Eigentümer zeigen wenig Interesse

Ein mögliches Hemmnis für eine umfassende Entwicklung im Westen der Bahnlinie Mannheim-Mainz ist der von dort ausgehende Lärm. Experten gehen der Beschlussvorlage für den Ausschuss zufolge aber davon aus, dass dieses Problem zu lösen ist. Schwieriger scheint zu sein, dass seitens der Grundstückseigentümer wenig Interesse an einer Umgestaltung besteht – nur zwei von Ihnen seien zum Verkauf bereit.

Weitere Themen auf der Tagesordnung des Gremiums: die Verlängerung der Linksabbiegerspur von der Industriestraße in die Wormser Straße und Anfragen zu ÖPNV-Auslastung und zur Sozialquote bei Wohnbauprojekten in der Stadt.

Termin

Sitzung des Planungs- und Umweltausschusses am Donnerstag, 13. Oktober, 17 Uhr, im Congress-Forum (kleiner Saal), Stephan-Cosacchi-Platz 5. Zuhören ist online möglich unter https://stadtverwaltung-frankenthal.webex.com (Kennnummer 27401165080, Passwort 67227).

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