Frankenthal RHEINPFALZ Plus Artikel Handball: Oberligist HSG Eckbachtal zu Gast bei HSG Rhein-Nahe Bingen

Will in Bingen mit seinen Paraden die „Gekkos“ wieder pushen: Torwart Tobias Häuselmann.
Will in Bingen mit seinen Paraden die »Gekkos« wieder pushen: Torwart Tobias Häuselmann. Foto: BOLTE

Nach dem Sieg gegen Worms kassierte die HSG Eckbachtal in der Handball-Oberliga gleich wieder eine Niederlage bei der HSG Kastellaun/Simmern. Am Samstag (19.30 Uhr) müssen die „Gekkos“ wieder auswärts ran – bei der HSG RN Bingen. Ein Team, an das Trainer Thorsten Koch keine guten Erinnerungen hat.

Aus der von HSG-Coach Thorsten Koch angepeilten Siegesserie wurde erst mal nichts. Was bei der Niederlage bei der HSG Kastellaun/Simmern verschiedene Gründe hatte. Zum einen war Koch mit einigen Entscheidungen der beiden Unparteiischen unglücklich. Zum anderen sah er aber auch bei seiner Truppe einige taktische Fehler. Hinzu kam eine unterdurchschnittliche Chancenauswertung. Deshalb hat Koch für das Donnerstagstraining noch mal Gesprächsbedarf angemeldet, auch wenn er glaubt: „Die Mannschaft ärgert die Pleite mindestens genauso sehr wie mich.“

Das Positive: „Wir haben trotz einer mäßigen Leistung lange mitgehalten.“ Bis zum 23:20 waren die „Gekkos“ dran. Doch kurz vor dem Treffer von Michael Betz sah Torwart Tobias Häuselmann die Rote Karte. Gesperrt ist der Keeper nicht, dafür aber leicht erkältet.

Häuselmann hofft, dass er bis zum Spiel wieder fit ist

Er hofft trotzdem, dass es für einen Einsatz am Samstagabend in Bingen reicht. Er sei froh, dass sich sein Gegenspieler in der Szene, die zum Ausschluss führte, nicht verletzt habe, meint Häuselmann. Die Auslegung der Schiedsrichter müsse er akzeptieren. „Alles andere bringt ja nichts.“

Was auch dem Torwart ein Rätsel ist, sind die Leistungsschwankungen der HSG Eckbachtal. Einerseits bringe man gegen Worms eine Top-Leistung. Dann unterlaufen der Truppe in Simmern relativ leichte Fehler. „Man sieht, dass Leistungsunterschiede da sind. Aber ich kann nicht sagen, woran es liegt.“

„Laufen und Kämpfen, das geht mit und ohne Harz“

Gegen Bingen komme es darauf an, dass sich die HSG wieder auf ihre Tugenden besinne, unabhängig davon, ob mit oder ohne Harz gespielt werde. „Laufen und Kämpfen, das geht mit und ohne Harz“, betont Häuselmann. Das Team müsse auswärts genauso unangenehm auftreten wie zu Hause. „Der Gegner muss sehen, dass er sich gegen uns jedes Tor hart erarbeiten muss.“

Und in Bingen habe die HSG auch noch etwas gutzumachen, meint Thorsten Koch: „Letzte Saison sind wir da untergegangen“, erinnert sich der Übungsleiter an das 20:34. Sein Team solle zeigen, dass es konkurrenzfähig ist. „Wir wollen ein gutes Spiel zeigen und dieses Jahr noch punkten“, betont Thorsten Koch.

x