Ludwigshafen / Mannheim / Frankenthal Gefahrenabwehr: BASF und Kommunen unterzeichnen Vereinbarung zur Kooperation

Bislang hatte es zur Gefahrenabwehr lediglich einzelne Übereinkünfte zwischen der BASF und den umliegenden Kommunen gegeben. Die
Bislang hatte es zur Gefahrenabwehr lediglich einzelne Übereinkünfte zwischen der BASF und den umliegenden Kommunen gegeben. Die neue Vereinbarung ist die erste gemeinsame.

Um bei einem größeren Schadensfall die Bevölkerung zu schützen, kooperiert der Chemiekonzern BASF mit den Städten Ludwigshafen, Mannheim und Frankenthal. Eine entsprechende Vereinbarung haben Katja Scharpwinkel, BASF-Vorstandsmitglied und Leiterin des Standorts Ludwigshafen, die Ludwigshafener Oberbürgermeisterin Jutta Steinruck (parteilos) sowie die Oberbürgermeister von Mannheim und Frankenthal, Christian Specht (CDU) und Nicolas Meyer (FWG), unterzeichnet. Einer Pressemitteilung zufolge werden darin die Zuständigkeiten bei der Gefahrenabwehr festgelegt, etwa für die Feuerwehren. Bislang hatte es lediglich einzelne Übereinkünfte zwischen dem Unternehmen und den umliegenden Kommunen gegeben.

„Mit der Erneuerung der Vereinbarung bestätigen wir die vertrauensvolle Zusammenarbeit in Krisenfällen“, sagt Scharpwinkel. „Für den Schutz und die Sicherheit der Menschen ist ein enges Zusammenwirken aller drei Städte und der BASF unabdingbar“, betont Steinruck. „Wir sind jetzt bestens aufgestellt für potenzielle Schadensereignisse, die sich auch außerhalb des BASF-Werksgeländes auswirken können“, sagt Meyer. Laut Specht verfügt die Mannheimer Feuerwehr etwa über eine Analytische Task Force zur Abwehr von biologischen, chemischen oder radiologischen Gefahren.

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