Frankenthal
Fußball: VfR Frankenthal muss in der Südpfalz punkten
Der Druck auf den VfR Frankenthal wächst: Der Bezirksliga-Letzte tritt am Samstag (15.30 Uhr) beim Tabellenelften TuS Frankweiler/Gleisweiler/Siebeldingen an. Der Elf von Trainer Martin Wohlschlegel hilft im Abstiegskampf beim direkten Konkurrenten in der Südpfalz nur ein Sieg.
TuS Frankweiler/Gleisweiler/Siebeldingen gegen VfR Frankenthal. Vorletzter gegen Letzter. Das wäre am zwölften Spieltag der Bezirksliga Vorderpfalz eigentlich ein Kellerduell par excellence gewesen. Doch dann überraschten die Südpfälzer am Mittwochabend in einem Nachholspiel gegen den Tabellendritten BSC Oppau und schickten diesen mit 4:1 nach Hause. Dadurch verließ der Aufsteiger den vorletzten Platz und arbeitete sich vor dem Gastspiel des VfR bis auf Rang elf nach oben. Manche Ergebnisse der Südpfälzer lesen sich durchaus überraschend: Vor allem gegen Teams aus der oberen Tabellenhälfte erzielte der TuS in den vergangenen Wochen gute Resultate.
Für den VfR zählt nur ein Sieg
Der neue Trainer des VfR Frankenthal, Martin Wohlschlegel, ist mit zwei Niederlagen in seine Amtszeit gestartet. Zugegeben: Die Aufstiegskandidaten aus Oppau und Jockgrim waren für den VfR in seiner momentanen Situation kein richtiger Maßstab und im Endeffekt auch zu stark. Nur zwei Siege in elf Partien haben die Frankenthaler eingefahren und sind mit sechs Zählern weiter Schlusslicht der Bezirksliga. Bei vier Absteigern beträgt der Rückstand zum rettenden Ufer vier Punkte. Zudem haben der ASV Maxdorf und die FG 08 Mutterstadt noch je ein Nachholspiel auszutragen. Umso mehr zählt für den VfR nun also das Spiel am Samstag beim direkten Konkurrenten und fünf Punkte besseren TuS Frankweiler/Gleisweiler/Siebeldingen.
Wohlschlegel erwartet ein Kampfspiel
„Das ist eine Partie, die wir gewinnen müssen. Ganz klar“, sagte Wohlschlegel direkt im Anschluss an das 3:6 am vergangenen Sonntag gegen Jockgrim. Der Coach beobachtete den kommenden Gegner bei dessen 0:2-Niederlage am vergangenen Freitag in Knittelsheim: „Ich erwarte ein Kampfspiel. Es werden sicher viele lange Bälle gespielt. Viel wird über zweite Bälle gehen. Vorne haben sie einen gefährlichen Stürmer, der nicht lange fackelt“, informiert Wohlschlegel. Die drei Tore gegen Jockgrim aus dem Spiel heraus lassen Frankenthals Übungsleiter mit einem guten Gefühl an die Südliche Weinstraße fahren: „Das ist uns schon seit Ewigkeiten nicht mehr gelungen, das nehme ich für Samstag mit.“ Wohlschlegel hofft bei der Partie in Frankweiler auf das Mitwirken von Mittelfeldspieler Enes Sen und Defensivakteur Jacin Bensid. Beide Spieler standen jüngst verletzt nicht zur Verfügung. „Mit ihnen hätten wir gestandene Spieler mit einer gewissen Erfahrung auf dem Platz. Beide haben am Dienstag wieder mittrainiert, das sah schon ganz gut aus“, ist Wohlschlegel zuversichtlich. Ein Einsatz beider Akteure sei möglich, man müsse aber noch weitere Belastungstests abwarten, betont der Coach. RHEINPFALZ-Tipp: 1:3