Frankenthal „FT“ aus neuer Perspektive
„FreundschaFT – Frankenthal auf den zweiten Blick“: So ist ein Projekt des Lions Clubs überschrieben. Herausgekommen ist ein Buch, das es laut dem früheren Lions-Präsidenten Andreas Brodersen und dem Bezirkstags-Vorsitzenden Theo Wieder (CDU), der ebenfalls dem Vorstand des Lions Clubs angehört, so noch nicht gegeben hat.
Professionell gemachte Bilder sind in diesem Band gesammelt, die für sich sprechen. Sie zeigen nicht nur vertraute Stadtansichten – und wenn, dann aus einer etwas anderen Perspektive. Der Fotograf Robert Kwiatek und der Unternehmer Thomas Butsch haben die Aufnahmen beigesteuert – von Butsch stammen die Luftbilder, die mit einer Drohne aufgenommen worden sind. Brodersen, Wieder und Steffen Helbing vom Lions Club stellten das Werk vor. Es ist in der Buchhandlung Thalia, aber auch bei einigen City-Marketing-Mitgliedern, beispielsweise im Kaufhaus Birkenmeier oder im Autohaus Wedig, erhältlich. „Das Leitbild, dass wir das Frankenthal auf den zweiten Blick zeigen wollen, hatten wir bei dieser Projektarbeit immer im Blick“, sagte Brodersen. Bei vielen Aufnahmen lohnt sich in der Tat der zweite Blick, kann noch einmal Neues entdeckt werde. Kwiatek fotografierte schon für die RHEINPFALZ. Mit Butsch zusammen schoss er kürzlich ein Dubbeglas ins All, was Aufmerksamkeit erregte. Laut Helbing wurden möglichst viele Stadtbereiche abgebildet, um den Menschen einen hohen Wiedererkennungswert zu liefern, sie zum Suchen zu animieren. Eindrucksvoll mit Drohnenaufnahmen dargestellt sind unter anderem das Freizeitareal Strandbad, aber auch die Moto-Cross-Bahn des Automobil- und Motorradclubs (AMC) Frankenthal. Wenn Kwiatek sich an bekannte Motive wie beispielsweise das Speyerer Tor oder das Strohhutfest herangewagt hat, dann zumindest aus ganz ungewöhnlichen Perspektiven. 48 Motive, gedruckt auf hochwertigem Papier, sind zu sehen. Auf den Bildern gegenüberliegenden Seiten begleiten ganz kurze Stichworte den visuellen Eindruck und ein Guckloch, das einen Ausschnitt des Bildes zeigt – quasi Frankenthal auf den Punkt gebracht. Die Texte heben immer das Stadtkürzel FT hervor, so steht neben der Aufnahme zum Strohhutfest lediglich das Wort kraFTvoll. Vorworte haben die Bundestagsabgeordnete Maria Böhmer (CDU) und Oberbürgermeister Martin Hebich (CDU) verfasst. Bewusst sollten verschiedene Zielgruppen angesprochen werden, so Helbing – Schüler, Sportler, Bürger. Eine positive Rückmeldung habe es beispielsweise schon vom Pfälzer Stammtisch in München gegeben. „Da bin ich Mitglied. Das ist die Pflicht eines Bezirkstags-Vorsitzenden“, freute sich Wieder. Wie immer sei das Projekt des Lions Clubs nicht aus einem Selbstzweck heraus entstanden, sondern es diene einem guten Zweck, dem sozialen Engagement, sagt Theo Wieder. Der gesamte Erlös des Buches werde gespendet. Schwerpunktprojekte des Lions Clubs seien die Bildung allgemein und das Pfalzinstitut für Hören und Kommunikation insbesondere, aber auch der Förderverein der Stadtklinik. Bei anderen sozialen Projekten sei der Lions Club ebenso engagiert, so Brodersen, beispielsweise wenn Familien Schicksalsschläge erlitten hätten. Die Spenden blieben immer in Frankenthal beziehungsweise der Region. Das Buch sei schon mit Blick auf das 50-jährige Bestehen des Frankenthaler Lions Clubs im Jahr 2020 entstanden. LESEZEICHEN „FreundschaFT – Frankenthal auf den zweiten Blick“, Buch mit Fotos des Fotografen Robert Kwiatek und Drohnenaufnahmen von Thomas Butsch, 96 Seiten, 48 Aufnahmen. 29,90 Euro. Erhältlich bei der Buchhandlung Thalia und weiteren Vertriebsstellen oder per E-Mail: Bildband-frankenthal@gmx.