Frankenthal RHEINPFALZ Plus Artikel Frankenthal: Neues Fahrzeug für Eppsteiner Feuerwehr

Der Neuzugang im Fuhrpark der Feuerwehr hat rund 6000 Kilometer auf der Uhr.
Der Neuzugang im Fuhrpark der Feuerwehr hat rund 6000 Kilometer auf der Uhr. Symbolfoto: Adrian Hartschuh

Im kommenden Frühjahr bekommt der Feuerwehrstützpunkt Südwest in Eppstein wieder ein seiner Gefahrenklasse angemessenes Fahrzeug. Stationiert wird es aber nicht im alten Gerätehaus, sondern in einer neuen Leichtbauhalle auf dem Neuköllner Platz.

Bei dem Neuzugang handelt es sich um ein Hilfeleistungslöschfahrzeug HLF 20 der Marke Daimler-Chrysler, das bisher an der Landesfeuerwehrschule in Koblenz stationiert war und zum Verkauf stand. Die Stadt habe ein Angebot für den zwölf Jahre alten Gebrauchten mit 5930 Kilometern auf der Uhr abgegeben und am 11. November den Zuschlag erhalten, berichtete Bürgermeister Bernd Knöppel am Mittwoch in der Sitzung des Eppsteiner Ortsbeirats.

Das HLF wird nach Knöppels Angaben jetzt noch für Einsätze nachgerüstet, bei denen technische Hilfeleistungen gefragt sind. Voraussichtlich im April kommenden Jahres steht das Fahrzeug dann zur Verfügung. Es ersetzt einen defekten Renault – Baujahr 2008. Dessen Bremsanlage hatte bei einer Einsatzfahrt im Winter versagt. Die Fehlersuche bleib ohne Erfolg.

Nachfolger für Pannen-Renault

Weil der Nachfolger des Pannenfahrzeugs nicht ins alte Feuerwehrgerätehaus passt, werde Anfang 2020 auf dem Neuköllner Platz eine mit Strom und Heizung ausgestattete Leichtbauhalle aufgestellt, kündigte der Bürgermeister im Ortsbeirat an. Das Provisorium werde fünf auf sieben Meter groß sein. Für die Übergangszeit bis zur Auslieferung des Daimler steht in Eppstein eine Leihgabe der Wormser Feuerwehr für Einsätze bereit.

Wie der Feuerwehrstützpunkt Südwest, der auch für das Gewerbegebiet Römig mit dem Amazon-Logistikzentrum zuständig ist, künftig ausgestattet und untergebracht sein wird, hängt nach Knöppels Darstellung am Gesamtkonzept, das derzeit für die Frankenthaler Feuerwehr erstellt werde. Auf Grundlage dieser Ergebnisse könne dann möglicherweise die Suche nach einem Standort für den Neubau eines Feuerwehrgerätehauses gesucht werden, sagte der Bürgermeister.

Mit ersten konkreten Resultaten rechnet Knöppel im kommenden Jahr. Gemeinsam mit Stadtfeuerwehrinspekteur Jürgen Speiser und seinen beiden Stellvertretern werde insbesondere nach Lösungen für die Platznot in der Hauptfeuerwache am Nordring gesucht.

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