Frankenthal Frankenthal: CDU Eppstein will Pläne für Baugebiet Bornfeld überarbeiten lassen

Weniger hoch, weniger verdichtet: Diese Kriterien will CDU-Chef Hans Dropmann bei Neubauten im Bornfeld verwirklicht sehen.
Weniger hoch, weniger verdichtet: Diese Kriterien will CDU-Chef Hans Dropmann bei Neubauten im Bornfeld verwirklicht sehen.

Die Eppsteiner CDU stellt sich gegen die bisherigen Vorschläge für das geplante Neubaugebiet „Am Bornfeld III“. Den Ursprungsentwurf, der dem vom Stadtrat im vergangenen Jahr getroffenen Aufstellungsbeschluss zugrundeliege, könne man „nicht mittragen“, schreibt Hans Dropmann, Vorsitzender des Ortsverbands. „Hier sollte die Verwaltung die Planung deutlich überarbeiten“, heißt es in der Stellungnahme. Die zentrale Forderung der Christdemokraten im Vorort: eine „deutlich geringere Verdichtung und Größe“ der geplanten Wohngebäude. Dropmann argumentiert im Namen seiner Partei vor allem damit, dass die Infrastruktur – Straßen und Kanalsystem – überlastet werde. Ein anderer Aspekt, den die CDU laut ihrer Mitteilung ins Feld führt: die für Eppstein typische Bauweise mit Reihen-, Doppel- und Ein- bis Zweifamilienhäusern. Bei zwei Stockwerken mit Sattel- oder Walmdach sei so eine maximale Firsthöhe von 8,80 Meter machbar. „Flachdächer sind ausdrücklich zu vermeiden“, schreibt Dropmann, der auch Mitglied von Stadtrat und Ortsbeirat ist. Pläne zur Schaffung neuen Wohnraums müssten „an örtliche Gegebenheiten wie Demografie und Ortsbild angepasst“ werden. Nach Ansicht seiner Partei sei es sinnvoll, das Baugebiet in südlicher Richtung an die vorhandene Bebauung anzuschließen, „um Lücken zu vermeiden“. Um das Bornfeld attraktiv zu gestalten, schlägt Dropmann einen öffentlichen Spazierweg von der Brahmsstraße entlang der Isenach bis zur Postbrücke vor.

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