Frankenthal Feuerwehr: Stadt untersucht Vorort-Wachen

Das Gebäudemanagement der Stadtverwaltung hat den baulichen Zustand der drei Feuerwachen in den Vororten Frankenthals untersucht und erfasst. Das hat Beigeordneter Bernd Knöppel dem Stadtrat berichtet. Für Reparaturen stehen ihm zufolge 30.000 Euro im Haushaltsplan 2018.
Anlass für Knöppels Statement war eine Anfrage der SPD-Fraktion zur räumlichen Situation der Freiwilligen Feuerwehr in Eppstein. Ortsvorsteher Uwe Klodt (SPD) wies darauf hin, dass die Wache „in die Jahre gekommen“ sei und vernünftige Umkleiden oder Duschen für die Brandschützer fehlten. Klodt: „Wir müssen dafür sorgen, dass die Ehrenamtlichen sich hier gut aufgehoben fühlen.“ Mit Blick auf die konkrete Eppsteiner Situation sagte Beigeordneter Knöppel, dass derzeit eine Schreinerei prüfe, wie die defekten Holztore an der Wache repariert werden könnten. Heizung, Duschen und Toiletten seien zwar veraltet, „aber funktionstüchtig“, betonte er. Nicht funktionstüchtig ist derzeit allerdings das in Eppstein stationierte mittlere Löschfahrzeug, eine Spezialanfertigung für die Rundbogentore der dortigen Wache. Bei einer Einsatzfahrt im Winter hatten die Bremsen des Renault – Baujahr 2008 – versagt. Der Zwischenfall im Januar ging zwar glimpflich aus, die Fehlersuche an der Bremsanlage, in die Renault Deutschland und die französische Konzernzentrale eingebunden sind, war bisher aber nicht erfolgreich. „Das Fahrzeug kann erst wieder in Betrieb gehen, wenn der Defekt behoben ist. Wir arbeiten an einer vorübergehenden Lösung“, sagte Knöppel.